Lade Kartenmaterial...
Main-Kinzig
Hanau
  • Nußallee
Deutscher Friedhof (Sachgesamtheit)
Flur: 23
Flurstück: 85/20

Eröffnung: 1633

Erweiterung: 1826

Restfläche des am 19. März 1633 eröffneten sogenannten Deutschen Friedhofes, der - im Juni 1846 geschlossen - Anfang des 20. Jahrhunderts vom benachbarten Hanauer Land- und Amtsgericht überbaut worden war; eine älteste Grabplatte erinnert an die Eröffnung des "Gottesackers" im Jahr "1633" ("Am Allerersten auf Diesen neven Gottesacker [Be]G[raben] worden ... Philipp Elias Wehner"). Mit dieser Zeitsetzung gehört der Gottesacker zu den frühen, vor den Toren einer Stadt angelegten Friedhöfen, die infolge einer erstarkenden Reformbewegung etwa ab Ende des 16. Jahrhunderts entstanden.

In der bogig verlaufenden, im Zuge des Landgerichtbaus errichteten Umfassungsmauer blieben etwa 55 in die Mauer eingelassene, stark verwitterte Sandsteinstelen und vorgelegte Sandsteinkenotaphe aus dem 17. bis 19. Jahrhundert erhalten, die man damals zu ihrem Erhalt in der überkommenen Anordnung zusammenstellte.

Auffälligstes Grabmal ist die heute als Eingang fungierende Ädikula des Predigers J.L.Langermann aus dem Jahre 1716, die man schon beim Bau des Landgerichtes an ihren heutigen Standort verbrachte, mit dem Gerichtgebäude aus statischen Gründen verankerte und fortan als Zugang zur Grünanlage nutzte; die außergewöhnlich aufwendig gestaltete Ädikula wurde 1994 instand gesetzt, dabei alle angewitterten plastischen Steine durch Kopien ersetzt. Die heute als Rasen gepflegte, um 1850 jedoch mit Apfelbäumen bepflanzte Bestattungsfläche markieren zudem sieben freistehende Pfeilergrabmale, darunter das Grabmal für Alexander, Graf und Baron von Groß Britannien.


Kulturdenkmal aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen.

DenkXweb ist Teil des Denkmalverzeichnisses
im Sinne der §§ 10 und 11 des Hessischen Denkmalschutzgesetzes.

Kartenmaterial Datengrundlage (ALKIS): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

Planelemente auswählen
Zeigen Sie mit der Hand auf Markierungen im Plan, erhalten Sie ein Vorschaubild und per Mausklick die Objektbeschreibung.
Kartenansicht
Wählen Sie zwischen zwischen Alkis- und Luftbildansicht. Ebenfalls können Sie die Kartenbeschriftung ein- und ausblenden.
Zoomen
Zoomen Sie stufenweise mit einem Mausklick auf die Lupen oder bewegen Sie den Mauszeiger auf den Planausschnitt und verwenden Sie das Scrollrad ihrer Maus.
Zoom per Mausrad
Über diesen Button können Sie einstellen, ob Sie das Zoomen in der Karte per Scrollrad Ihrer Maus erlauben möchten oder nicht.
Vollbildmodus
Betätigen Sie diesen Button um die Karte im Vollbildmodus zu betrachten. Über den selben Button oder durch klicken der "Esc"-Taste können Sie den Vollbildmodus wieder verlassen.
Ausgangsobjekt anzeigen
Über diesen Button erreichen Sie, dass in der Karte das Ausgangsobjekt angezeigt wird. Bei dem Ausgangsobjekt handelt es sich um die Objekte, die zu dem entsprechende Straßeneintrag gehören.
Abstand messen
Mit Hilfe dieses Tools können Sie die Distanz zwischen zwei oder mehreren Punkten berechnen. Hierbei wird eine Linie gezeichnet, bei der die entsprechende Gesamtlänge angezeigt wird. Weitere Anweisungen zur Benutzung werden nach betätigen des Button angezeigt.
Fläche berechnen
Dieses Tool ermöglicht es Ihnen eine Fläche zu zeichnen und den Flächeninhalt in m² zu berechnen. Um ein Fläche zu erzeugen, müssen mindestens 3 Punkte gesetzt werden. Die Fläche wird durch den Klick auf den Ausgangspunkt (1. Punkt) geschlossen und der Flächeninhalt anschließend berechnet.