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"Menschliche Ansiedelungen fehlen im Oberwald gänzlich [...]. Nur Schutz-hütten für die Forstleute trifft man an", schrieb August Roeschen 1910. Zu diesen Zweckbauten gehört das sogenannte Flößerhaus, ein eingeschossiger rechteckiger Bau aus Basalthaustein mit einfachen Fenster- und Türgewänden aus Sandstein und einem biberschwanzgedeckten Satteldach. Er steht an der "Flößerschneise" unweit einer etwa gleichzeitig – in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts – entstandenen steinernen Balkenbrücke, auf der die Oberwaldstraße den Schwarzbach oder Schwarzen Fluss überquert. Ihre Fahrbahn führt zwischen Geländerplatten über hohe Ufermauern und einen an seinen Schmalseiten abgerundeten Mittelpfeiler. (Bereits 1571 wird eine Holz-brücke erwähnt, die im Umfeld des seit Ende des 14. Jahrhunderts wüsten Orts Eigelshain angelegt war, einer durch die frühe Eisengewinnung motivierten Siedlung.) Haus und Brücke sind als Zeugnisse der neuzeitlichen Erschließung und Bewirtschaftung des Oberwalds zu schützen.
Als Kulturdenkmal nach § 2 Absatz 1 Hessisches Denkmalschutzgesetz aus geschichtlichen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.
| Kulturdenkmal nach § 2 Abs. 1 HDSchG | |
| Kulturdenkmal (Gesamtanlage) nach § 2 Abs. 3 HDSchG | |
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Wege-, Flur- und Friedhofskreuz, Grabstein |
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Jüdischer Friedhof |
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Grenzstein |
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Keller bzw. unterirdisches Objekt |
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Baum |