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Vogelsbergkreis
Alsfeld
Berfa
  • Schulstraße 10
Dorfkirche
Flur: 19
Flurstück: 39

Auf einem Sporn oberhalb des Ortes erhebt sich in idyllischer Umgebung die Dorfkirche mit einer inschriftlichen Datierung des Jahres 1748 über einem Vorgängerbau. Das unspektakuläre Äußere stellt sich als verputzter Bau mit einer typischen Eckquaderung und einem verschieferten Chorturm dar. Die Mauern von Chor und Schiff werden von hohen Segmentbogenfenstern geöffnet. Der Innenraum, ein schmaler Saal mit Flachdecke und einem eingezogenen Chor über quadratischem Grundriß wird wesentlich durch die weit umlaufende Empore über Holzstützen und Kragsteinen gestaltet. Ein anderes wesentliches Ausstattungsmerkmal ist der hohe, rundbogig geschlossene Triumphbogen aus großen Sandsteinquadern, der Chor und Schiff scheidet. In ihm äußert sich vermutlich ein Hinweis auf den gotischen Vorgängerbau, der sich wohl auch in der Grundrißdisposition mit eingezogenem Chor findet. Als ein besonderes Ausstattungsstück ist die Kanzel aus der Bauzeit erwähnenswert, deren Korb von einer Einzelstütze mit Palmettenabschluß getragen wird. Im Scheitel des Chorgewölbes sind zwei aufgemalte Wappen erkennbar. Neben dem Kirchbau sind der Kirchhof und dessen Ummauerung schützenswert. Hinter dem Chor befinden sich zwei historische Grabsteine mit beidseitig bearbeiteten Oberflächen. Die Zuwegung zum Kirchhof erfolgt von Westen über eine Treppenanlage (im Volksmund Hochzeitsstiege) bzw. einen Weg, der nach Norden zum Friedhof führt (im Volksmund Totenweg). Der Treppenaufgang aus Naturstein-Blockstufen, mehrfach durch Treppenpodeste unterbrochen, wird zur linken Seite von zwei großen, gestutzten Lindenbäumen begleitet. Im Vorfeld in den Hang eingelassen und zur Straße durch eine Stützmauer abgegrenzt befindet sich ein Ehrenmal der Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs und trägt damit maßgeblich zum Gesamtbild der Anlage bei. Das ursprüngliche, postamentartige Ehrenmal aus Rotsandstein mit Inschrift der Gefallenen des Ersten Weltkriegs wird von einem Adler bekrönt. In den 1960er Jahren wurde das Ehrenmal durch seitlich flankierende Natursteinmauern mit Tafeln, die an die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs erinnern, ergänzt. Die Evangelische Pfarrkirche mit dem ummauerten Kirchhof und historischen Grabsteinen, einschließlich des Vorbereichs mit Treppenaufgang, Ehrenmal und Einfassungsmauer ist daher aus ortsgeschichtlichen und städtebaulichen Gründen als Sachgesamtheit anzusehen.


Kulturdenkmal aus geschichtlichen und städtebaulichen Gründen.

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Kartenmaterial Datengrundlage (ALKIS): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

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