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Die Juden Hellsteins, Schlierbachs und Udenhains gehörten ursprünglich zur jüdische Gemeinde Birstein. In Hellstein lebten 1835 22, 1905 48 Juden, in Schlierbach und Udenhain wohnten 1905 14 bzw. 6 Juden. Wegen des unzumutbar langen Weges zur Synagoge in Birstein hielten die Hellsteiner Juden seit 1845 separat ihren Gottesdienst in einem Betraum (in der Stube) im Hause von Michel und Wolf Kaufmann ab. Die 1848 erfolgte Genehmigung dazu wurde 1850 von der Regierung widerrufen, weil die Finanzierung der Synagoge und Schule in Birstein gefährdet war. 1868 wurde die Abtrennung von Birstein genehmigt. Hellstein gehörte aber weiterhin dem Schul- und Friedhofsverband Birstein an. In den 1920er Jahren zogen bereits etliche Juden weg. Nach 1933 lebten noch 23 Juden in Hellstein, über deren Verbleib nichts bekannt ist.
Das Haus, dessen Stube als Betraum diente, wurde nach 1945 umgebaut, von der ehemaligen Nutzung gibt es keine Spuren mehr.
Als Kulturdenkmal nach § 2 Absatz 1 Hessisches Denkmalschutzgesetz aus geschichtlichen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.
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Wege-, Flur- und Friedhofskreuz, Grabstein |
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Jüdischer Friedhof |
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Kleindenkmal, Bildstock |
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Grenzstein |
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Keller bzw. unterirdisches Objekt |
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Baum |