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Lahn-Dill-Kreis
Dietzhölztal
Ewersbach
  • Pfarrstraße 5
Evangelische Pfarrkirche
Flur: 4
Flurstück: 131/1

Oberhalb der Oranienstraße, südl. des Ortsausgangs im ehem. Ort Bergebersbach. Romanischer Saalbau mit spätromanischem Turm und frühgotischem polygonalem Chor in der Spätgotik zu einer Hallenkirche ausgebaut. - Von dem romanischen Saalbau, 2. Hälfte 11. Jh./1. Hälfte 12. Jh., sind am jetzigen Langhaus die Außenmauern, teilweise im Fischgrätverband, mit zugemauertem Südportal und vermauerten kleinen Rundbogenfenstern erhalten (der ehemalige eingezogene Rechteckchor 1969/70 durch Grabung festgestellt). 1. Drittel 13. Jh. der wuchtige Westturm auf quadratischem Grundriss mit Treppen in der Mauerdicke errichtet (Turmbedachung 1824), das Schiff zur heutigen Höhe erweitert und nach Osten verlängert sowie das rechteckige Chorjoch mit (nicht mehr bestehender) Halbrundapsis angefügt; an der Südseite des Chorjochs noch das gestufte Portal. In frühgotischer Zeit der Chor erhöht und mit einem gratgewölbten 5/8-Schluss versehen; im Dachraum eine Schießscharte. - Das Schiff im 15. Jh. durch den Einbau von zwei schlanken Pfeilerpaaren in eine spätgotische Halle von 3 x 3 Jochen mit gekehlten Kreuzrippengewölben umgewandelt. Am gewaltigen spätromanischen Triumphbogen mit breitem Mittelgurt über Halbsäulen das südliche Blattstengelkapitell erhalten (das nördliche über der Kanzel abgeschlagen). Bei der Renovierung 1967-70 die ehemaligen zweigeschossigen Emporeneinbauten (die unteren 1618 unter Wiederverwendung von drei Pfosten von 1536, die oberen an Nord- und Südseite 1627) auf eingeschossige Emporenbauten reduziert, dabei die Schwellbalken der oberen Emporen erhalten. In der Südwestecke des Schiffs führt eine Holztreppe mit offener gewundener Spindel zu ihnen hinauf. 1970 in den Laibungen zweier Fenster in Höhe der bestehenden Emporen Reste romanischer dekorativer Malereien entdeckt und restauriert. Einfache Sakramentsnische. Steinkanzel auf Säule, Ende 15. Jh., an den Ecken gedrehte Säulchen, Maßwerkfüllungen. Im Chor Teile des alten Fußbodens aus ährenförmig gesetzten Flusskieseln (1969 rekonstruiert). Glocke 1512.

Durch zahlreiche Sichtbeziehungen ist der Kirchenbau eng mit seinem Umfeld verzahnt, entwickelt nach Südwesten über den Ortsrand hin aus eine eindrucksvolle Fernwirkung, so dass dem Umgebungsschutz hier besonders Rechnung getragen werden muss.


Kulturdenkmal aus geschichtlichen, künstlerischen, städtebaulichen und wissenschaftlichen Gründen.

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Kartenmaterial Datengrundlage (ALKIS): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

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