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Rheingau-Taunus-Kreis
Aarbergen
Daisbach
  • Graf-von-Galen-Straße 5
Kath. Pfarrkirche St. Josef
Flur: 18
Flurstück: 83

Malerische Fachwerkgruppe, an der Ortsdurchfahrt in der Grünfläche des ehemaligen Kirchhofes gelegen. An das ursprüngliche zweigeschossige Pfarrhaus um 1670 mit hohem Satteldach und Zwerchgiebel wurde 1709 eine rechteckige Kapelle mit Mansarddach östlich angebaut. Da diese zunächst den Charakter einer nicht öffentlichen Hauskapelle tragen sollte (die katholische Glaubensausübung war nicht offiziell geduldet), fehlten Turm und hohe Fenster, das Fachwerk unterscheidet sich nicht wesentlich von dem des Amtshauses. Erst 1739 kamen der Dachreiter und der schmalere dreiseitig geschlossene Chor hinzu. Das Fachwerkgefüge mit Merkmalen der jeweiligen Bauzeit zeigt vereinzelte Zierformen und nachträgliche Änderungen.

Im Inneren Flachdecke, im Chor gewölbter Abschluss. Die alte Ausstattung (Altarstiftung 1710, Kirchenbänke um 1740 und Orgelempore) ist ebenso wie die Ausmalung von 1928 nicht erhalten. Bei Umbauten bzw. Renovierungen 1963 und 1975 wurde die Empore durch eine das ehemalige Pfarrhaus mit einbeziehende Neukonstruktion ersetzt und damit die ursprüngliche Raumaufteilung vollständig verändert.

Ausstattung: Holzfiguren Maria und Josef auf geschnitzten Postamenten, 1894. Neugotischer Flügelaltar aus Elz bei Limburg, um 1855, von Bildhauer Weis, Frankfurt, 1950 geschenkt. Kanzel mit Schnitzfiguren. Taufstein um 1720 mit Holzdeckel und Figur, 1785 erworben. Buntglasfenster 1894. Zwei Ölgemälde vom ersten Altar. Kreuzwegbilder, Wappen von Galen. Orgel 1865.

Eine der beiden Fachwerkkirchen des Kreises (neben Hohenstein-Born). Besondere Bedeutung als einzige erhaltene katholische Fachwerkkirche Hessens und alte katholische Kirche im evangelischen Gebiet.


Kulturdenkmal aus geschichtlichen, künstlerischen, städtebaulichen und wissenschaftlichen Gründen.

DenkXweb ist Teil des Denkmalverzeichnisses
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Kartenmaterial Datengrundlage (ALKIS): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

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