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Teil der Gesamtanlage:
Altstadt Rüdesheim
Turm an der Südostecke der Stadtbefestigung, früher unmittelbar am Rheinufer gelegen; errichtet in der 2. Hälfte des 15. Jhs. Ehemals als Pulverturm bezeichnet, in dessen massiven Räumen Schießpulver aufbewahrt wurde. Der Name Adlerturm entstand erst nach Kauf durch den Besitzer des benachbarten Gasthauses Zum Adler um 1845.
Rundturm aus verputztem Bruchsteinmauerwerk mit Werkstücken aus rotem Sandstein auf zweigeschossigem, ebenfalls rundem Unterbau, bestehend aus massivem Sockel, darüber ein gedeckter, umlaufender Gang mit außen kreisrunden Schießscharten. Darüber offener Gang mit Zinnen, teilweise mit Schlüsselscharten. Im Inneren runder, überwölbter Raum; ehemals nur von oben zugängliches Verließ. Erstes Geschoss mit Balkendecke und hohen Rechteckfenstern in Nischen. Über dem zweiten Obergeschoss ebenfalls Balkendecke, innen Nischen, außen Schlüsselscharten. Oberstes Turmgeschoss leicht auf Flachbögen über Konsolen auskragend, innen Kuppelgewölbe auf vorgelegten, flachen Rippen, Rechteckfenster mit Nischen. Die Wehrplatte auskragend, auf einem zierlichen Fries nasenbesetzter Rundbögen, mit Zinnen bewehrt, mit vier aufwendig gegliederten, auf abgetreppten, Konsolen ruhenden Orttürmchen besetzt. Hier spitzbogige Öffnungen mit Nasen. Der Turm war ehemals von einem achtseitigen Spitzhelm bekrönt. Mit seinen außerordentlich reichen Einzelformen höchst reizvolles Beispiel eines spätgotischen Stadtturmes im Mittelrheingebiet. Herausragendes Element der Rheinansicht, den alten östlichen Stadtrand markierend.
Als Kulturdenkmal nach § 2 Absatz 1 Hessisches Denkmalschutzgesetz aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.
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Grenzstein |
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