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Teil der Gesamtanlage:
Ortskern Assmannshausen
1325 wird ein Pfarrer in Assmannshausen erwähnt. Der um 1350 oder früher begonnene Kirchenbau (Ablassbrief 1361) war um 1401 fertiggestellt. Nach Beschädigung durch Blitzschlag 1734 umfassende Wiederherstellung von Chor und Turm. 1820 Verkauf einiger älterer Fenster an Freiherrn von Zwierlein (1887 in Geisenheim versteigert). 1869 Renovierung und 1888-90 Erweiterung nach Planung von Baumeister Pauli, Rüdesheim: Verlängerung um ein Joch nach Westen, neue Westfassade, Treppenturm und Sakristei. Der Kirchhof diente für Bestattungen bis 1862 und wurde nach 1960 im Zuge einer neuen Verkehrsführung verkleinert.
Inmitten des alten Ortskerns gelegene Chorturmkirche aus Bruchsteinmauerwerk mit Werkteilen aus rotem Sandstein; bis auf die Westseite verputzt, mit rund- und spitzbogigen Maßwerkfenstern. Über dem eingezogenen Vorjoch des Chores erhebt sich der außen dreigeschossig gegliederte Turm mit abschließender Blendarkadenbrüstung und Spitzhelm. In der erneuerten Westfassade das spätgotische Hauptportal.
Vierjochiges Schiff mit halb eingezogenen Strebepfeilern, von Kreuzrippengewölbe überspannt. Über dem Chorvorjoch Sterngewölbe auf Kopfkonsolen, der 5/8-Schluss mit Kreuzrippengewölbe. Chorfenster von 1949. Massive Westempore von 1869 mit Maßwerkbrüstung. 1963 Innenrenovierung mit Neugestaltung des Altarraumes, dabei Entfernung von Kanzel und Kommunionbank.
Einen 1813 aus Nothgottes übernommenen Kreuzaltar ersetzte 1872 ein Hochaltar „in gothischem Stile" von Heinrich Schmidt, Limburg; dort als Altartafel ein aus der Hinterlassenschaft des Barons Carl von Klein gestiftetes Gemälde „Marientod", qualitätvolle Ölmalerei des späten 15. Jhs. Erneuerung des Sakramentsaltares aus Sandstein 1984. Zwei ältere Seitenaltäre, Agatha-Altar und Marien-Altar, 1744-48 erneuert mit im 19. Jh. angebrachten Altarbildern (Hl. Agathe, Sebastian, Nikolaus und 14 Nothelfer; Hl. Familie als Raffael-Kopie) von Franz Simmler, Geisenheim. 1736 Ersatz des alten Taufsteines durch einen Taufstein aus Sandstein in Pokalform; auf dem Deckel Holzfigur Johannes der Täufer, 18. Jh.
Bildwerke: Kreuz mit restauriertem Korpus eines Feldkreuzes, ehemaliger Standort am Hanickel, 1983 im Triumphbogen aufgehängt. Hl. Euphemia, Holz, um 1700. Muttergottes, Holz, Johann Kaspar Hiernle zugeschrieben, um 1750. Weitere jüngere Bildwerke. Blutschwitzender Heiland aus dem Todesangstkapellchen. Thronende Muttergottes, Holz, nach 1500, im Pfarrhaus.
Die erste Orgel 1792 von Michael Engers, Simmern, wurde 1883 ersetzt durch eine Orgel von Schlimbach, Würzburg.
Glocken: Glocke von 1383 (Inschrift). 1744 Neuguss einer 1739 zersprungenen Glocke durch Christoph Rot, Mainz. Glocke 1578 von Christian Klapperbach, Mainz. Kleine, ältere Glocke.
Als Kulturdenkmal nach § 2 Absatz 1 Hessisches Denkmalschutzgesetz aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.
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