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Das zweigeschossige Schulgebäude befindet sich in traufseitiger Position von der Straße zurückgesetzt und zeigt eine asymmetrische Gliederung der Fassade und des Daches. Der zur Wilhelm-Leuschner-Straße gewandte Gebäudeteil erhebt sich über einem hohen Erdgeschoss mit vierachsiger Fenstergliederung. Die zur Gebäudemitte hin tendierende Achse ist von den übrigen abgerückt und bezieht im Erdgeschoss den rundbogig abschließenden, mit kassettiertem Gewände ausgestatteten Eingang mit ein. Auf Traufhöhe bildet eine Verdachung eine horizontale Achse, darüber erhebt sich ein weiteres Geschoss sowie das schiefergedeckte Walmdach. Der nördlich anschließende Gebäudeteil wird durch sechs Fensterachsen, die in Gruppen zu dreien zusammengefasst sind, gestaltet. Hohe Dachgauben mit Dreiecksvergiebelung führen die Achsen bis in das Dach hinein fort. Der 1908/09 errichtete Schulbau ist aufgrund seiner stadtgeschichtlichen Bedeutung sowie seiner städtebaulich wichtigen Position als Kulturdenkmal geschützt.
Als Kulturdenkmal nach § 2 Absatz 1 Hessisches Denkmalschutzgesetz aus geschichtlichen und städtebaulichen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.
| Kulturdenkmal nach § 2 Abs. 1 HDSchG | |
| Kulturdenkmal (Gesamtanlage) nach § 2 Abs. 3 HDSchG | |
| Kulturdenkmal (Grünfläche) nach §2 Abs. 1 oder § 2 Abs. 3 HDSchG | |
| Kulturdenkmal (Wasserfläche) nach §2 Abs. 1 oder § 2 Abs. 3 HDSchG |
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Wege-, Flur- und Friedhofskreuz, Grabstein |
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Jüdischer Friedhof |
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Kleindenkmal, Bildstock |
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Grenzstein |
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Keller bzw. unterirdisches Objekt |
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Baum |