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Rheingau-Taunus-Kreis
Bad Schwalbach
  • Gesamtanlage Adolfstraße/Kirchstraße
Adolfstraße 1 - 105 (Nordseite) 22 - 32, 44 - 88 (Südseite) Am Kurpark 10, 12 Kirchstraße 1 - 12 Schmidtberg 1 - 5

Adolfstraße 1-105 (Nordseite)

22-32, 44-88 (Südseite)

Am Kurpark 10, 12

Kirchstraße 1-12

Schmidtberg 1-5

Bebauung der Adolf- und Kirchstraße im Bereich des ehemaligen Oberfleckens bis zur Einmündung Schmidtberg. "Schwalbach hat sich ... von seiner Ursprungsstätte, der Aarbach, nach den eine Viertelstunde entfernt liegenden Hauptbrunnen in zwei Häuserreihen allmählich vergrößert und reicht gegenwärtig über den Wein- sowie Stahlbrunnen hinaus. Es verdient daher mit Recht den Namen Langenschwalbach." (Genth 1858). Die hier beschriebene Längenausdehnung der heutigen Adolfstraße (frühere Lagebezeichungen: Am Markt; Bei der reformierten Kirche; Unterm Trauben; Unterm Lindenbrunnen; Unter der Brück; Im Klösterchen; Über dem Rathaus; Über der Broddel ... ) erklärt sich aus der Verlagerung des ehemaligen Ortsschwerpunktes vom Unter- zum Oberflecken und deren Zusammenwachsen im 18. Jh. Die größtenteils geschlossene Zeile setzt sich aus Bauten verschiedener Epochen des Kurbades seit dem 30jährigen Krieg zusammen. Es ist daher kein homogenes Straßenbild gegeben, sondern es zeigen sich Durchmischungen und Überformungen der Substanz. Die prägnantesten Einzelbauten, gleichzeitig südwestlicher Endpunkt, sind das Rotenburger Schlösschen und die kath. Pfarrkirche. Sie bezeichnen den Zeitraum der Entwicklung des Kurbades vom späten 16. bis zum Beginn des 20. Jh. Aus der Anfangs- und ersten Blütezeit sind vereinzelte Beispiele historischer "Logirhäuser" erhalten, so Adolfstr. 3 Stadt Frankfurt, Adolfstr. 73/75 Haus zur Rebe, Adolfstr. 79 Haus zur Glocke, Adolfstr. 74/76 Gasthaus zum Schwan sowie einige bescheidene Wohnhäuser dieser Zeit (17. Jh.). Den nordöstlichen Endpunkt bildet das ehemalige Rathaus Adolfstr. 103/105. In den übrigen Zonen dominieren der Neu- und Umbau des 18., vorwiegend aber des 19. Jh. Beispiele: Kirchstr. 6, ehem. Gasthaus Zum Weißen Roß (wo Goethe übernachtet haben soll), Kirchstr. 8, ehem. Zur Stadt Worms und Kirchstr. 10, ehem. Zur Gerste/Nassauer Hof.

Auffallende Lücken und Freiflächen wurden verursacht durch Abbrüche aus jüngster Zeit, die gewachsenenen Straßenraum auflösten und Zusammenhänge zerstörten, ohne gefasste Plätze im eigentlichen Sinn zu bilden (Schmidtberg-Platz). Am Jahn-Platz entstand ein neues, durch eine Tiefgarage aus dem umgebenden Niveau herausgehobenes "Stadtzentrum". Beeinträchtigungen stellen einzelne die städtebauliche Situation ungenügend berücksichtigende Neubauten (Adolfstr. 42, Adolfstr. 71 u. a.) dar.


Kulturdenkmal aus geschichtlichen und künstlerischen Gründen.

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Kartenmaterial Datengrundlage (ALKIS): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

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