Lade Kartenmaterial...
Rheingau-Taunus-Kreis
Heidenrod
Mappershain
  • Erlenhof 3
Erlenhof
Flur: 5
Flurstück: 52

Ein Adelsgeschlecht von den Erlen als Lehensträger alter kölnischer Rechte ist seit dem 14. Jh. bekannt. Nach mehrfachem Besitzerwechsel war der Hof 1674 unbewohnt und unbebaut. 1687 Verkauf des gänzlich wüsten Erlen- oder Nehrnerhofes an den reformierten Prediger Johann Bernhard Delph in Kemel, der dort 1685 den ersten reformierten Gottesdienst hielt; 1731 an Major von Kitzel. 1810 Erwerb durch Friedrich von Eck, der 1811-13 das neue Wohnhaus in Pisé- Bauweise errichten ließ und den Hof als landwirtschaftliches Mustergut führte. 1845 Verkauf an die nassauische Domänenverwaltung mit Verpachtung an den Ökonomen Johannes Spring. Der Hof bestand aus Wohnhaus, Scheuer, Rindviehstall, Brennhaus, Pferdestall, zwei Schweineställen und Remise. Nach 1875 Parzellierung des Geländes und Verpachtung; im Gutshaus Dienstsitz des Kemeler Oberförsters, seit 1876 auch des Staatsrevierförsters. Heute in Privatbesitz.

Freistehendes Herrenhaus westlich des Ökonomiehofes. Voluminöser, kubischer Baukörper, über verputztem hohen Bruchsteinsockel als Stampflehmbau errichtet. Hohes, weithin sichtbares schiefergedecktes Haubenwalmdach. Fünfachsig-symmetrische Fassade verputzt bzw. verschiefert, davor Freitreppe mit Eisengeländer über rundbogigem Kellereingang. Das Vordach wiederholt die Dachform. Hochformatige Rechteckfenster, an den Schmalseiten je vier Achsen. Beidseitig des Mittelfensters im Obergeschoss Tafeln mit Bauinschrift "Erbaut 1811 u. 13". Traufgesims mit Klötzchenfries, durch Verkröpfungen angedeuteter Mittelrisalit, darüber verschieferte Dreiecksgiebelgaube mit Ochsenauge.

Durch ausgewogene Proportionen qualitätvolles ländliches Herrenhaus der Übergangsphase des Spätbarock zum Klassizismus. Seltenheitswert als früher Pisé-Bau.


Kulturdenkmal aus geschichtlichen, künstlerischen, städtebaulichen und wissenschaftlichen Gründen.

DenkXweb ist Teil des Denkmalverzeichnisses
im Sinne der §§ 10 und 11 des Hessischen Denkmalschutzgesetzes.

Kartenmaterial Datengrundlage (ALKIS): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

Planelemente auswählen
Zeigen Sie mit der Hand auf Markierungen im Plan, erhalten Sie ein Vorschaubild und per Mausklick die Objektbeschreibung.
Kartenansicht
Wählen Sie zwischen zwischen Alkis- und Luftbildansicht. Ebenfalls können Sie die Kartenbeschriftung ein- und ausblenden.
Zoomen
Zoomen Sie stufenweise mit einem Mausklick auf die Lupen oder bewegen Sie den Mauszeiger auf den Planausschnitt und verwenden Sie das Scrollrad ihrer Maus.
Zoom per Mausrad
Über diesen Button können Sie einstellen, ob Sie das Zoomen in der Karte per Scrollrad Ihrer Maus erlauben möchten oder nicht.
Vollbildmodus
Betätigen Sie diesen Button um die Karte im Vollbildmodus zu betrachten. Über den selben Button oder durch klicken der "Esc"-Taste können Sie den Vollbildmodus wieder verlassen.
Ausgangsobjekt anzeigen
Über diesen Button erreichen Sie, dass in der Karte das Ausgangsobjekt angezeigt wird. Bei dem Ausgangsobjekt handelt es sich um die Objekte, die zu dem entsprechende Straßeneintrag gehören.
Abstand messen
Mit Hilfe dieses Tools können Sie die Distanz zwischen zwei oder mehreren Punkten berechnen. Hierbei wird eine Linie gezeichnet, bei der die entsprechende Gesamtlänge angezeigt wird. Weitere Anweisungen zur Benutzung werden nach betätigen des Button angezeigt.
Fläche berechnen
Dieses Tool ermöglicht es Ihnen eine Fläche zu zeichnen und den Flächeninhalt in m² zu berechnen. Um ein Fläche zu erzeugen, müssen mindestens 3 Punkte gesetzt werden. Die Fläche wird durch den Klick auf den Ausgangspunkt (1. Punkt) geschlossen und der Flächeninhalt anschließend berechnet.