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Rheingau-Taunus-Kreis
Hohenstein
Breithardt
  • Kirchgasse 5a
Evangelische Pfarrkirche
Flur: 57
Flurstück: 145, 147

Evangelische Pfarrkirche mit Kirchhofmauer und Torbau. Vor oder um 1200 als Kirche zum Hl. Kreuz erbaut, reizvoll am Dorfrand im Tal gelegen. Romanischer Wehrturm mit gekuppelten Rundbogenöffnungen und spätgotischem Spitzhelm mit vier Wichhäuschen; Portal bez. 1725. Niedriges, im unteren Teil der Südwand noch romanisches Schiff, hier ein vermauertes romanisches Rundbogenportal mit Rechteckrahmen. Die Nordseite Anfang des 17. Jh. erweitert. Höherer Chor mit einem Joch und 5/8-Schluss, zweiteiligen Maßwerkfenstern und Strebepfeilern, 1450-92 erbaut, gestiftet von Adolf von Breithardt. Alle Bauteile in steinsichtigem Mauerwerk aus Taunusschiefer.

Im Inneren des Schiffes Flachdecke auf vier Rundstützen mit geometrischen Stuckornamenten. Am Fenster Malereireste. Chorbogen vielleicht noch romanisch. Im Chor Netzgewölbe auf acht Tier- und Fratzenkonsolen; Schlusssteine mit Nassauer Löwe und Hand mit Kelch. Fresken 2. Hälfte 15. Jh., vollständiger Zyklus mit Szenen aus dem Neuen Testament, 1962-66 freigelegt. Wandtabernakel mit Epitaph, Kreuzigungsgruppe und Stifterfiguren, gestiftet 1490 von Adolf von Breithardt. Zwei weitere Sakramentshäuschen, eines davon mit zwei nassauischen Wappen. Taufstein mit Maßwerk 1519. Orgel 1834 von Conrad Embach, Rauenthal. Für den Einbau der Orgel war zunächst eine Empore im Chorraum errichtet und die dortigen Wandmalereien übertüncht worden. Großes Kruzifix, 2. Hälfte 15. Jh. Grabsteine 1491, 1695 (?). Grabkreuz 1686. Epitaph, reiche Holzschnitzerei, für "Margretha Philippina Steinin 1698". Holztafel "Johann Andreas Steimann". Glocke 1464 von Thilmann von Hachenburg. Die mittelalterlichen Glasfenster wurden 1834 an das Museum in Wiesbaden verkauft und sind seither verschollen; durch moderne Verglasung ersetzt.

Der ursprünglich von einer ringförmigen Mauer umgebene Kirchhof wurde mehrfach erweitert, dabei die Mauer begradigt. Südliches Mauerstück in einem Stein bez. 1787, mit hölzernem Eingangsbau, Tor mit Pforte und Walmdach. Der Kirchhof diente bis zur Einweihung des neuen Friedhofes 1898 als Begräbnisstätte.


Kulturdenkmal aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen.

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Kartenmaterial Datengrundlage (ALKIS): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

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