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Rheingau-Taunus-Kreis
Idstein
  • Kalmenhof
  • Grunerstraße 2
  • Veitenmühlberg
Kalmenhof
Flur: 18, 19
Flurstück: 1, 18/11, 19

Haupt- und Werkstattgebäude des Sozialpädagogisches Zentrums des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen.

1888 erfolgte die Gründung einer Heil- und Pflegeanstalt zur Betreuung lernschwacher und behinderter Kinder durch den überwiegend aus Frankfurter Bürgern bestehenden „Verein für die Idiotenanstalt Idstein" und Ankauf des alten Gutbesitzes Calmenhof. Die 1923 Heilerziehungsanstalt Calmenhof zu Idstein im Taunus benannte Einrichtung beherbergte zunächst zwischen 250 und 300 Zöglinge, etwa die Hälfte davon als Schüler in der zugehörigen Sonderschule. Nach 1930 nahm die Heimbelegung stark zu. An die nahezu 1000 Opfer der „Euthanasie" des 3. Reiches in den Jahren zwischen 1933 und 1945 erinnert ein Mahnmal auf dem Veitenmühlenberg. Seit 1953 ist der Landeswohlfahrtsverband Hessen Träger des Heimes und der Schule.

Das als Lehrlingsheim bezeichnete Hauptgebäude wurde 1929, das benachbarte ehemalige Wäscherei- und jetzige Werkstattgebäude 1930 durch den Architekten Ludwig Minner aus Wiesbaden geplant. Der auf einem Winkelgrundriss angelegte Hauptbau vereinigt expressionistische Moderne mit heimatbezogen-traditioneller Architektur. Die beiden Flügel mit Spitztonnendächern - die Parkfassade mit Spitzbogenarkade, die Straßenwand geschlossen, mit Schweifgiebelgauben und Verschieferung - treffen sich in der für Eingang und Treppenhaus genutzten, turmartig überhöhten Ecke. Konisch nach oben erweiterte Massivstützen des Vorbaues wiederholen sich im Inneren als Backsteinpfeiler, im Obergeschoss eingebunden in eine Wandverblendung desselben Materials. Weitere erhaltene Details sind Treppengitter und Balkongeländer aus Stahl.

Das Werkstattgebäude, durch eine Verbindungsbrücke an den Hauptbau angeschlossen, zeigt mit Fensterbändern und sachlicher Hallenkonstruktion eine zeitgenössisch-moderne Formensprache. Die Schieferverkleidung stellt den optischen Bezug zum Wohngebäude her.


Kulturdenkmal aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen.

DenkXweb ist Teil des Denkmalverzeichnisses
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Kartenmaterial Datengrundlage (ALKIS): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

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