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Als Nachfolger der 1886 erbauten Dampfstraßenbahn zwischen Griesheim und Darmstadt, die 1922 ihren Betrieb einstellen musste, wurde 1925/26 eine elektrifizierte Straßenbahn eingerichtet. Der ehemalige Betriebsbahnhof wurde durch eine neue Depotanlage mit Empfangsgebäude ersetzt (Architekten: Markwort und Seibert). Die flache Depothalle mit dem breitgezogenen flachen Treppengiebel ist ein gutes Beispiel für die Architektur von Verkehrsbauten der 20er Jahre; typisch sind die horizontal profilierten Klinkerwände. Die hohen Holztore haben stehende Rautenfenster, ein Stilelement, das im Giebelfeld des anschließenden Bahnhofsgebäudes durch Klinkerstreifen wiederaufgenommen wird. Wegen ihrer geschichtlichen Bedeutung für die Architektur der Verkehrsbauten ist die Anlage als Kulturdenkmal zu erhalten.
Als Kulturdenkmal nach § 2 Absatz 1 Hessisches Denkmalschutzgesetz aus geschichtlichen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.
| Kulturdenkmal nach § 2 Abs. 1 HDSchG | |
| Kulturdenkmal (Gesamtanlage) nach § 2 Abs. 3 HDSchG | |
| Kulturdenkmal (Grünfläche) nach §2 Abs. 1 oder § 2 Abs. 3 HDSchG | |
| Kulturdenkmal (Wasserfläche) nach §2 Abs. 1 oder § 2 Abs. 3 HDSchG |
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Wege-, Flur- und Friedhofskreuz, Grabstein |
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Jüdischer Friedhof |
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Kleindenkmal, Bildstock |
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Grenzstein |
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Keller bzw. unterirdisches Objekt |
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Baum |