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Das voluminöse zweigeschossige Gebäude wurde in Massivbauweise im Jahr 1896 in einem ersten Bauabschnitt durch Ludwig Roth errichtet, der hier eine Gastwirtschaft und Metzgerei betrieb. Nach Erweiterung und Umgestaltung des Baus im Jahr 1903 wurde er als Offizierskasino durch die Betreiber und Besucher des Truppenübungsplatzes Griesheimer Sand genutzt. Die Nutzung als Hotel und Gaststätte bestand auch während der französischen Besatzungszeit von 1918 bis 1930 sowie bis in das 20. Jahrhundert hinein. Das zurückgesetzt in einem hoch gelegenen Grundstück befindliche Gebäude zeigt sich als breiter, von zwei Seitenrisaliten eingefasster Bau, dessen Fassadengestaltung hauptsächlich in einer reichen Fensterdekoration in Neorenaissanceformen besteht. Prägende Elemente sind außerdem die mit Volutengiebel ausgestatteten Seitenrisalite. Das aufwändig gestaltete und in seinem Fassadenbild wiederhergestellte Gebäude ist aufgrund seiner historischen Bedeutung aus geschichtlichen sowie aus künstlerischen Gründen als Kulturdenkmal geschützt.
Als Kulturdenkmal nach § 2 Absatz 1 Hessisches Denkmalschutzgesetz aus geschichtlichen und künstlerischen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.
| Kulturdenkmal nach § 2 Abs. 1 HDSchG | |
| Kulturdenkmal (Gesamtanlage) nach § 2 Abs. 3 HDSchG | |
| Kulturdenkmal (Grünfläche) nach §2 Abs. 1 oder § 2 Abs. 3 HDSchG | |
| Kulturdenkmal (Wasserfläche) nach §2 Abs. 1 oder § 2 Abs. 3 HDSchG |
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Wege-, Flur- und Friedhofskreuz, Grabstein |
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Jüdischer Friedhof |
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Kleindenkmal, Bildstock |
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Grenzstein |
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Keller bzw. unterirdisches Objekt |
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Baum |