Lade Kartenmaterial...
Lahn-Dill-Kreis
Greifenstein
Beilstein
  • Schloßstraße 21
Bahnhof
Flur: 7
Flurstück: 181

Der Bahnhof ist Zeugnis der Erschließung des Ulmbachtals mit der Eisenbahn, die erst spät, nach dem Ersten Weltkrieg abgeschlossen werden konnte. Die „Ulmtalbahn" gehört zu den zuletzt gebauten Strecken Hessens und ergänzte als eingleisige nördlichen Nebenbahn die ältere Strecke durch das Lahntal. Sie diente auch der wirtschaftlichen Erschließung der umgebenden Basaltbrüche und Tongruben. Der Bahnhof Beilstein passt architektonisch in die Zeit der Entstehung der Bahnstrecke, er ist ein typischer Vertreter des sachlichen Bauens der Zwanziger Jahre und in seltener Vollständigkeit mit Güterhalle und einem kleinen, östlich stehenden Toilettenhäuschen erhalten. Bahnhöfe auf dem Land aus dieser Epoche sind relativ selten. Über einem auch unter der Fachwerkgüterhalle verlaufenden, egalisierenden hohen Sockel aus dunkelgrauem Basaltwerkstein erhebt sich ein zweigeschossiger, kubischer Putzbau mit Walmdach, dessen axialsymmetrische Fassade durch Gurt- und Traufgesims gegliedert wird. Der zentrale Eingang mit Oberlicht, hier im Sturz die Jahreszahl 1923. Die langgestreckte Güterhalle zeigt rein konstruktives Fachwerk und ist mit einem Satteldach überspannt. Das kleine Nebengebäude ist ebenfalls verputzt und zeigt ein kräftiges Traufgesims unter dem Satteldach.

Das Erdgeschoss wurde wie allgemein üblich als Warteraum, Fahrkartenschalter und Dienstraum genutzt, während das Obergeschoss die Dienstwohnung aufnahm. Dieses Schema hatte sich über Jahrzehnte nicht verändert (vergl. auf der gleichen Strecke mit dem Bahnhof von Stockhausen von 1862, der ähnliche Dimensionen aufweist mit der gleichen Achssymmetrie, Wohnung im Obergeschoss und allerdings anderer Dachform).

Der Bahnhof Beilstein bildet mit seinen Nebengebäuden eindeutig eine Sachgesamtheit (Kulturdenkmal) im Sinne des Hess. Denkmalschutzgesetzes aus eisenbahngeschichtlichen und geschichtlichen Gründen.


Kulturdenkmal aus geschichtlichen Gründen.

DenkXweb ist Teil des Denkmalverzeichnisses
im Sinne der §§ 10 und 11 des Hessischen Denkmalschutzgesetzes.

Kartenmaterial Datengrundlage (ALKIS): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

Planelemente auswählen
Zeigen Sie mit der Hand auf Markierungen im Plan, erhalten Sie ein Vorschaubild und per Mausklick die Objektbeschreibung.
Kartenansicht
Wählen Sie zwischen zwischen Alkis- und Luftbildansicht. Ebenfalls können Sie die Kartenbeschriftung ein- und ausblenden.
Zoomen
Zoomen Sie stufenweise mit einem Mausklick auf die Lupen oder bewegen Sie den Mauszeiger auf den Planausschnitt und verwenden Sie das Scrollrad ihrer Maus.
Zoom per Mausrad
Über diesen Button können Sie einstellen, ob Sie das Zoomen in der Karte per Scrollrad Ihrer Maus erlauben möchten oder nicht.
Vollbildmodus
Betätigen Sie diesen Button um die Karte im Vollbildmodus zu betrachten. Über den selben Button oder durch klicken der "Esc"-Taste können Sie den Vollbildmodus wieder verlassen.
Ausgangsobjekt anzeigen
Über diesen Button erreichen Sie, dass in der Karte das Ausgangsobjekt angezeigt wird. Bei dem Ausgangsobjekt handelt es sich um die Objekte, die zu dem entsprechende Straßeneintrag gehören.
Abstand messen
Mit Hilfe dieses Tools können Sie die Distanz zwischen zwei oder mehreren Punkten berechnen. Hierbei wird eine Linie gezeichnet, bei der die entsprechende Gesamtlänge angezeigt wird. Weitere Anweisungen zur Benutzung werden nach betätigen des Button angezeigt.
Fläche berechnen
Dieses Tool ermöglicht es Ihnen eine Fläche zu zeichnen und den Flächeninhalt in m² zu berechnen. Um ein Fläche zu erzeugen, müssen mindestens 3 Punkte gesetzt werden. Die Fläche wird durch den Klick auf den Ausgangspunkt (1. Punkt) geschlossen und der Flächeninhalt anschließend berechnet.