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Wandmosaik des Künstlers Hans Heinrich Adam von 1959.
Baugeschichte
Das Dotations-Pfarrhaus in der Saalgasse 15-17 wurde als Doppelhaus von den Architekten Rudolf Letocha und William Rohrer geplant und in zwei Bauabschnitten errichtet. Saalgasse 17 entstand 1958/59, die Erweiterung Saalgasse 15 entstand zwischen 1969 und 1971 zusammen mit einem L-förmigen Erweiterungsbau mit Wohn- und Büroräumen sowie Garagen im Erdgeschoss.
Wandmosaik
Der ältere Bauabschnitt Saalgasse 17 erhielt 1959 an seiner Westwand ein Glasmosaik mit dem Hl. Petrus als Fischer. Geschaffen wurde es von dem Maler Hans Heinrich Adam (1919-2007) und zeigt den Apostel beim Fischfang. Die Draperie seines Gewandes ist in kräftigen Gelb- und Brauntönen gegeben, die sich im Komplementärkontrast von den Blautönen des Himmels und des Wassers absetzen. Der größte Fisch im Netz ist mit einem Kreuz versehen, was ihn als ein eucharistisches Motiv kennzeichnet. Der Fisch stammt als Erkennungszeichen aus der Zeit des Urchristentums, seine griechische Bezeichnung I-Ch-Th-Y-S bildet die griechischen Anfangsbuchstaben des kurzgefassten Glaubensbekenntnisses.
Adam schuf in Frankfurt vor allem Glasmalereien für verschiedene Kirchenbauten, aber auch Gemälde und Mosaiken. Außerdem arbeitete er in Metall und schuf u. a. liturgische Geräte für kirchliche Auftraggeber.
Das Wandmosaik steht aus künstlerischen Gründen unter Denkmalschutz.
Als Kulturdenkmal nach § 2 Absatz 1 Hessisches Denkmalschutzgesetz aus geschichtlichen und künstlerischen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.
| Kulturdenkmal nach § 2 Abs. 1 HDSchG | |
| Kulturdenkmal (Gesamtanlage) nach § 2 Abs. 3 HDSchG | |
| Kulturdenkmal (Grünfläche) nach §2 Abs. 1 oder § 2 Abs. 3 HDSchG | |
| Kulturdenkmal (Wasserfläche) nach §2 Abs. 1 oder § 2 Abs. 3 HDSchG |
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Wege-, Flur- und Friedhofskreuz, Grabstein |
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Jüdischer Friedhof |
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Kleindenkmal, Bildstock |
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Grenzstein |
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Keller bzw. unterirdisches Objekt |
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Baum |