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Bergstraße
Heppenheim
Unter-Hambach
  • Herdweg 3
Friedhof
Flur: 2
Flurstück: 397/1

Ab 1872 angelegter und 1875 eingeweihter alter Teil des Friedhofs, umgeben von einer Sandsteinmauer mit Abschlussplatten. Der Eingang am Herdweg seitlich der alten Friedhofshalle mit zweiflügeligem Eisentor zwischen Sandsteinpfosten. Auf dem Friedhof, zentral, ein Friedhofskreuz mit altarähnlichem Unterbau, Kreuz und Korpus, datiert 1878, sowie folgende erhaltenswerte Grabmäler:

1. Das aus Heppenheim translozierte Grabmal des "kurmainz. und großh. Hessischen Schultheis" Lorenz Neher, der 1760 in Hambach geboren wurde und 1838 starb. Klassizistischer, hoher Sandsteinblock mit Eierstab- und Akroterienornamentik, darauf halbkugelförmige Urne mit hohem, bekrönenden Eisenkreuz. Zahlreiche, auch jüngere Inschriften, die Grablege selbst mit alter Sandsteineinfriedung. (g,k)

2. Grabmal der Familie Schweinsberger, ein schwarzer, beschrifteter Granit mit bekrönendem Kruzifix (um 1910), davor ein als gerahmtes Bild gestalteter Sandstein mit Inschriften, vermutlich 1. H. 19. Jh. Die Grablege mit vergleichsweise hoher Sandsteineinfassung. (g,k)

3. Grabmal Johann und Georg Bock, ein schlichter Granit mit zurückhaltender Ornamentik und bekrönendem Kruzifix, dessen Korpus verloren ist; um 1912 ausgeführt. (k)

4. Grabmal Familie Zehnbauer, ein dreiteiliges Grabmal aus den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts. Im hohen, übergiebelten Mittelteil in einer Nische Christusfigur mit erhobenen Armen über Schlange und Totenschädel, in den niedrigen Seitenteilen Inschriften. (k)

5. Grabmal für den großherzoglichen Bürgermeister Martin Herlemann und dessen Ehefrau Sophie, ein schlichter, mit Jugendstilornamentik verzierter Granitblock mit großem, bekrönenden Kreuz. In beiden Teilen Inschriften, um 1905 entstanden. (g,k)

6. So genanntes Priestergrab, vermutlich um 1911 in sachlichen Formen entstanden. Hohes Mittelteil, ädikulaartig mit ornamentalem Christusmonogramm im Giebel und Christustondo aus Bronze im Mittelfeld. Seitlich und nach hinten versetzt niedrige Wangen. (g,k)

7. Grabmal Familie Guthier, entstanden um 1927/28. Hohes Granitgrabmal, das in seiner korbbogig geschlossenen Nische eine fast lebensgroße, weiße Christusfigur mit Segensgestus zeigt. Als Bekrönung ein Kreuz. (k)

8. Grabmal der Fam. Werner, vermutlich um 1904/05 entstanden. Schwarzer Granitblock mit Inschrift über grauem Granitsockel, darauf Kruzifix mit weiß bzw. golden gefasstem Korpus. (k)


Kulturdenkmal aus geschichtlichen Gründen.

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Kartenmaterial Datengrundlage (ALKIS): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

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