Stad 44 - Detail Fassade -
Stad 44 - Detail Eckständer -
Stad 44 - Detail Fassade -
Stad 44 - Detail Eckständer -
Stad 44
Ansichten des Raiffeisenhauses Stad Nr. 44, Rekonstruktionsversuch von 1933
Stad 44 - Detail Fassade -
Stad 44 - Detail Fassade -
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Werra-Meißner-Kreis
Eschwege
Altstadt
  • Stad 44
Raiffeisenhaus
Flur: 50
Flurstück: 79/2

Repräsentativer viergeschossiger Rähmbau mit umlaufenden Schwellenkränzen, Walmdach und Fledermausgauben aus dem späten 17. Jh. Das damalige Gasthaus „Krone" an der ehemaligen „'Mühlhäuser Landstraße" ist heute ein Bankgebäude. Das obere Geschoss und das Dach wurden um 1840 aufgesetzt. 1923 ist das damals verputzte Gebäude freigelegt worden. Es hat ein kräftiges, sehr üppig gestaltetes Barock-Fachwerk mit einem erhaltenen Türbogen mit der Datierung 1679. Bildhafte Flachschnitzereien und Figurenausbildungen - darunter ein Edelknabe - an den Eckständern zieren die Fassade. „Mannverstrebungen" jüngerer Form sind an Bund- und Eckständern in Form des Pferdefußes ausgebildet. Die Brüstungsfelder sind mit Flachschnitzerei gezierten Streben und Andreaskreuzen gefüllt. Die Baumeister des hervorragenden Fachwerkbaues sind Zimmermeister Michael Schäubeler und Holzschnitzer Hans Heinebach (beide aus Allendorf), die auch das alte Rathaus erstellten. Bemerkenswert sind die bildhaften Darstellungen wie z. B. in Gratstichbalken ein Froschgesicht und die Figur eines „Kind fressenden Mannes" in der Fassade zur Berggasse. Die Schwellenkränze sind mit genasten Schiffskehlen und Perlenkettenmotiven geziert. Am Rähm sind wulstartige Profilierungen von Bundständer zu Bundständer angeordnet. Das Gebäude ist Kulturdenkmal aufgrund seiner geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Bedeutung als wichtiger Bestandteil der historischen Bebauung am Stad.


Als Kulturdenkmal nach § 2 Absatz 1 Hessisches Denkmalschutzgesetz aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.

Legende:

Kulturdenkmal nach § 2 Abs. 1 HDSchG
Kulturdenkmal (Gesamtanlage) nach § 2 Abs. 3 HDSchG
Kulturdenkmal (Grünfläche) nach §2 Abs. 1 oder § 2 Abs. 3 HDSchG
Kulturdenkmal (Wasserfläche) nach §2 Abs. 1 oder § 2 Abs. 3 HDSchG
Weitere Symbole für Kulturdenkmäler nach § 2 Abs. 1 HDSchG:
Wege-, Flur- und Friedhofskreuz, Grabstein
Jüdischer Friedhof
Kleindenkmal, Bildstock
Grenzstein
Keller bzw. unterirdisches Objekt
Baum
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