Lade Kartenmaterial...
Wetterau
Bad Nauheim
  • Parkstraße 1
  • Usa (n.fl.Gew.II)
  • Zu den Sprudeln
Kerckhoff-Institut
Flur: 2
Flurstück: 445, 8/8, 9/2

Das Institut wurde 1929 zur Erforschung von Kreislaufkrankheiten gegründet. Zum Hintergrund der Entstehung gehört eine Stiftung in beträchtlicher Höhe durch Frau Louise Kerckhoff, eine Deutsch-Amerikanerin, deren verstorbener Ehemann über mehrere Jahre Patient in den Nauheimer Kureinrichtungen war. Zur Erfüllung seiner wissenschaftlichen Aufgaben erhielt das Institut 1932 einen Neubau. Entwurf und Ausführung oblag dem staatlichen Hochbauamt Friedberg mit seiner Außenstelle in Bad Nauheim und dem dort verantwortlichen Architekten August Metzger.

Als Bauplatz wurde eine Stelle südwestlich vor dem Sprudelhof ausgewählt, aber bereits auf der gegenüber gelegenen Usa-Seite und damit im Kernbereich des Kurparkes. Zur östlichen Flußseite sollte eine neue Brücke die Verbindung herstellen, die sich ebenso wie eine teilweise durchgeführte Uferbefestigung durch die Materialgleichheit mit dem Hauptbau als ihm zugehörig ausweist und ebenfalls unter Denkmalschutz zu stellen ist.

Der Hauptbau stellt sich auf seiner zur Usa gelegenen Schauseite als länglicher Baukörper mit zwei Seitenrisaliten von klassizistisch-monumentaler Ordnung dar. Hinter den Risaliten verbirgt sich im Norden eine Gedächtnishalle, die dem Andenken der Stifter und Namensgeber gewidmet ist, im Süden ein großer Hörsaal. Dazwischen spannen Räume für die Verwaltung, ein kleiner Hörsaal und eine Bibliothek, die sich mittlerweile bis in die genannte Gedächtnishalle ausgedehnt hat.

Etwas zurückgesetzt schließt sich dem Hauptbau nördlich ein Seitenflügel mit Laborräumen an, er war in den 1960er Jahren Ausgangspunkt einer um einen kleinen Binnenhof angeordneten Erweiterung. Dieser neue Gebäudeabschnitt, der sich weiter in den Kurpark vorschiebt, ist nicht Teil des Kulturdenkmals.

Das Kerckhoff-Institut ist ein wichtiger Bestandteil der geschichtlichen Entwicklung Nauheims als Kurort, ferner eine zeittypische Architekturerscheinung. Dabei ist bemerkenswert, dass die nach außen so massiv wirkende Werksteinverkleidung aus hellem Muschelkalk eine mit Schwemmsteinen ausgefachte Stahlskelettkonstruktion kaschiert.


Kulturdenkmal aus geschichtlichen und künstlerischen Gründen.

DenkXweb ist Teil des Denkmalverzeichnisses
im Sinne der §§ 10 und 11 des Hessischen Denkmalschutzgesetzes.

Kartenmaterial Datengrundlage (ALKIS): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

Planelemente auswählen
Zeigen Sie mit der Hand auf Markierungen im Plan, erhalten Sie ein Vorschaubild und per Mausklick die Objektbeschreibung.
Kartenansicht
Wählen Sie zwischen zwischen Alkis- und Luftbildansicht. Ebenfalls können Sie die Kartenbeschriftung ein- und ausblenden.
Zoomen
Zoomen Sie stufenweise mit einem Mausklick auf die Lupen oder bewegen Sie den Mauszeiger auf den Planausschnitt und verwenden Sie das Scrollrad ihrer Maus.
Zoom per Mausrad
Über diesen Button können Sie einstellen, ob Sie das Zoomen in der Karte per Scrollrad Ihrer Maus erlauben möchten oder nicht.
Vollbildmodus
Betätigen Sie diesen Button um die Karte im Vollbildmodus zu betrachten. Über den selben Button oder durch klicken der "Esc"-Taste können Sie den Vollbildmodus wieder verlassen.
Ausgangsobjekt anzeigen
Über diesen Button erreichen Sie, dass in der Karte das Ausgangsobjekt angezeigt wird. Bei dem Ausgangsobjekt handelt es sich um die Objekte, die zu dem entsprechende Straßeneintrag gehören.
Abstand messen
Mit Hilfe dieses Tools können Sie die Distanz zwischen zwei oder mehreren Punkten berechnen. Hierbei wird eine Linie gezeichnet, bei der die entsprechende Gesamtlänge angezeigt wird. Weitere Anweisungen zur Benutzung werden nach betätigen des Button angezeigt.
Fläche berechnen
Dieses Tool ermöglicht es Ihnen eine Fläche zu zeichnen und den Flächeninhalt in m² zu berechnen. Um ein Fläche zu erzeugen, müssen mindestens 3 Punkte gesetzt werden. Die Fläche wird durch den Klick auf den Ausgangspunkt (1. Punkt) geschlossen und der Flächeninhalt anschließend berechnet.