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Wetterau
Bad Vilbel
Dortelweil
  • Obergasse 17
Ev. Pfarrkirche
Flur: 1
Flurstück: 234

Saalbau mit schlankem Haubendachreiter; ein mittelalterlicher Bau wurde nach Zerstörungen während des 30jährigen Krieges wieder aufgebaut und 1699 neuerlich geweiht. Im Innern wird der Raumeindruck bestimmt von den klassizistischen Emporen, die 1823-1825 eingefügt wurden. Als Höhepunkt der räumlichen Wahrnehmung ist der Orgelprospekt derselben Zeit auf der Empore hinter dem Altar anzusehen. Weitere Ausstattungsstücke sind erwähnenswert: die noch aus der Renaissance stammende Kanzel kam als Stiftung aus der Frankfurter Katharinenkirche, wo sie nach einem 1681 erfolgten Umbau zu entbehren war. Nahe der Kanzel, ebenfalls an der südlichen Längswand, ist ein fast lebensgroßes Kruzifix aufgehängt, das möglicherweise zum Altar der älteren Dortelweiler Kirche gehört hat. Gegenwärtig ist es von zwei Tafeln gerahmt, die der Dortelweiler Toten aus den beiden Weltkriegen gedenken. Eine Stiftung eines Frankfurter Rechtsanwaltes zum Andenken an einen Vorfahren, der in Dortelweil die Pfarrstelle versah, ist ein Ölgemälde aus der Schule van Dycks (17. Jahrhundert), das ursprünglich als Altargemälde die "Kreuzabnahme Christi" darstellt. Eine weitere Stiftung ist die von der Freifrau von Holzhausen der Kirchengemeinde überlassene Kopie eines Gemäldes des Flamen Quentin Massys (1466-1530), das Christus als "Salvator mundi" zeigt.

Der Qualität des Innenraumes steht das äußere Erscheinungsbild der Kirche nicht nach. An der Kante eines zur Nidda führenden Geländeabfalls ist sie im Ortsbild besonders markant. Auf dem weitgehend von seiner alten Bruchsteinmauer eingefaßten Kirchhof, auf der Talseite von starken Stützmauern abgefangen, befinden sich unter einem reichen Baumbestand noch einige ältere Grabmäler. Der Kirchhof wurde bis 1835 zur Bestattung herangezogen, danach stand ein neu angelegter Friedhof am nördlichen Rand Dortelweils zur Verfügung. Im Ortskern von Dortelweil sind Kirchhof und Kirche ein Ensemble von geschichtlichem und künstlerischem Wert.


Kulturdenkmal aus geschichtlichen und künstlerischen Gründen.

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Kartenmaterial Datengrundlage (ALKIS): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

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