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Main-Taunus-Kreis
Bad Soden
Altenhain
  • Rote Mühle
  • Beidenauergrund
  • Geschwin
  • Mühlgraben
  • Rote Mühle 1
Beidenauer Mühle
Flur: 15
Flurstück: 119/4, 68/20, 68/4, 68/7, 69, 70

Beidenauer Mühle, auch Rote Mühle genannt.

1618 genehmigte Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz den Brüdern Caspar und Hans Geiß aus Kassel den Bau einer Mühle auf dem Grund des verfallenen Beidenauer Schafhofes, den diese aus dem Ertrag ihrer Saline in Soden finanzierten. Nach Brand und wiederholtem Besitzerwechsel kam der „öde Mühlplatz" 1685 an Philipp Sulzbach, der die neue Mühle ab 1688 z. T. auf alten Grundmauern errichtete.

Der Name Rote Mühle taucht erstmals 1652 auf, gemeint war die Mühle am „Rode Berg"; d.h. des für die Entstehung von Schneidhain gerodeten Berges.

Eine Aquatinta-Radierung um 1820 zeigt das Mühlgebäude und den einstöckigen Anbau, den hohen Steinsockel und das Mühlrad; beide Gebäudeteile haben sich im Wesentlichen erhalten. Statt des zweiten Nebengebäudes heute Wohn- und Wirtschaftsgebäude des 19. und 20. Jahrhunderts.

Ältester Bauteil ist der eingeschossige Fachwerk-Anbau mit Satteldach und kräftigen Hölzern, gebogenen Eckstreben, stark profilierter Schwelle-Rähm-Zone und Andreaskreuzen zwischen teilweise balusterförmigen Stielen.

Das zweistöckige Wohnhaus mit Krüppelwalm im Kern aus dem 17., mit Fachwerk des 19. Jahrhunderts. Schlichter, konstruktiver Rähmbau über hohem Sockel aus Feldsteinen mit verzierter Schwelle und geschnitzten Fensterrahmungen. Der geschnitzte Eckständer wurde 1905 vom ehemaligen reformierten Pfarrhaus (sog. Nassauer Hof) in Neuenhain hierher transloziert.

Die Gebäude besitzen teils einfache, teils dekorative Ziegelausfachungen in der Art niederdeutscher Fachwerke, ebenso die abseits gelegene Scheune, die nach 1900 als typischer Vertreter werkgerechten Bauens entstand.


Kulturdenkmal aus geschichtlichen und künstlerischen Gründen.

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Kartenmaterial Datengrundlage (ALKIS): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

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