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Wetterau
Butzbach
  • Griedeler Straße
  • Küchengartenweg
Christlicher und Jüdischer Friedhof sowie Gedenkstätte für die Gefallenen des 1. Weltkrieges aus Butzbach
Flur: 1
Flurstück: 85/7, 86/1

Ein christlicher Friedhof, der den Kirchhof der Markuskirche in seiner Funktion als Begräbnisstätte ablöste, soll zu Beginn des 17. Jhs. östlich vor der Stadtmauer angelegt worden sein. Sein Kernbestand, inzwischen beträchtlich erweitert, gehört der Butzbacher Gesamtanlage an. Aus der Vielzahl der Grabmäler wurde eine Auswahl vorgenommen und als Kulturdenkmal jeweils im Sinne eines Sachteils bewertet. Die entsprechenden Grabmäler werden einzeln benannt und abgebildet. (g,k)

In der 1. Hälfte des 14. Jhs. wurden erstmals Bewohner jüdischen Glaubens in Butzbach schriftlich überliefert. Ihre Bestattungen wurden bis in die 1. Hälfte des 19. Jhs. auf den jüdischen Friedhöfen der nahegelegenen Ortschaften Gambach und Hoch-Weisel vorgenommen. Erst nach der Gründung einer selbständigen Religionsgemeinde in Butzbach im Jahre 1848 konnte dort auch ein eigener Friedhof auf einer Fläche von 8,34 ar angelegt werden, östlich an den bereits bestehenden christlichen angrenzend. Der jüdische Friedhof steht als Sachgesamtheit unter Denkmalschutz, darin ist sowohl seine flächenmäßige Ausdehnung als auch die Gesamtheit seiner Grabmäler eingeschlossen. Das älteste Grabmal soll aus dem Jahre 1892 stammen. Eine Vielzahl von Grabmälern wurde ab 1938 zerstört. Der Restbestand des Friedhofes wurde ab 1947 restauriert. (g)

Eine weitere Sachgesamtheit ist das für die Gefallenen Butzbachs aus dem Ersten Weltkrieg eigens angelegte Gräberfeld im Nordwesten des christlichen Friedhofs. In der Achse des Zugangs zum Gräberfeld ein steinerner Gedenkpfeiler, der von einem Ehrenkreuz bekrönt wird. (g)


Kulturdenkmal aus geschichtlichen und künstlerischen Gründen.

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Kartenmaterial Datengrundlage (ALKIS): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

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