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Main-Taunus-Kreis
Kelkheim
  • Mainblick 51
  • Mainblick
Ehemaliges Franziskanerkloster
Flur: 6
Flurstück: 30/4, 30/5

Auf einer Anhöhe im Westen Kelkheims über dem Liederbachtal gelegen. Der als Sachgesamtheit zu bezeichnende Baukomplex, bestehend aus geosteter Kirche und drei im Winkel um den Innenhof angelegten Konventgebäuden, wurde 1908/09 von Architekt Friedrich Günther in exponierter Höhenlage über dem Ort errichtet. Stifterin war Gräfin Julie von Quadt zu Wykradt und Isny. Datierung 1908 am Außenchor.

Die Klostergebäude sehr schlichte Putzbauten mit axialer Fensterverteilung unter Sattel- und Krüppelwalmdächern, zweigeschossig, nur der spätere Ostflügel dreigeschossig. Dominierend, auch in der Fernsicht, wirkt der romanisierende, stattliche Kirchenbau mit Westturm, der südlich neben das Schiff gestellt ist. Es entstand eine monumentale Fassade mit zwei rundbogigen Portalen und vorgelegter weiträumiger Treppenanlage. Putzbau mit Gliederungs- und Zierelementen aus Sandstein, rundbogige Gewände der Fenster und Türen, Gesimse, Kragsteine; die Gebäudekanten mit einzelnen Natursteinen unregelmäßig besetzt. Zusätzliche Bereicherung der Fassade mit flachen Wandvorlagen, Pilastern und Nische mit einer Figur des Hl. Franziskus, an Chor und Querhaus Rundbogenfriese. Die additive, malerische Zusammenstellung der Baukörper wie auch der Detailformen entspricht dem Stilempfinden des Jugendstils.

Im Innern zweijochiges Mittelschiff mit Kreuzrippengewölbe zwischen Gurtbögen, niedrigere Seitenkapellen, weite Vierung, kurze Querhausarme, ein Chorjoch und 5/12-Schluss. Große Orgelempore im Westen auf zwei Säulen mit Blattkapitellen. Hochaltar und Kanzel lieferte 1909 die Kunstwerkstätte Marmon aus Sigmaringen. Farbig gefasster Holzaltar mit sechs lebensgroßen Heiligen unter dem Gekreuzigten. Kanzel mit geschnitzter Halbfigur des Hl. Franziskus und Evangelistensymbolen. Die von der Frankfurter Werkstätte Franz Matheis 1932/36 angefertigten Glasgemälde wurden 1945 zum großen Teil zerstört und 1954-1967 durch neue ersetzt.


Kulturdenkmal aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen.

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Kartenmaterial Datengrundlage (ALKIS): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

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