Lade Kartenmaterial...
Main-Taunus-Kreis
Sulzbach
  • Platz an der Linde 6
Evangelische Pfarrkirche
Flur: 7
Flurstück: 41/2

Schlichter Saalbau des 18. Jahrhunderts mit integriertem, östlichem Chorturm des 11./12. Jahrhunderts. Der Turm möglicherweise bereits im 11. Jahrhundert Bestandteil einer Wehrkirchenanlage. Hoher Spitzhelm mit großen Gauben nach 1622. Um 1500 Anbau einer Apsis mit Rechteckfenstern und Halbkuppelgewölbe. Nach dem Brand des Kirchenbaues 1622 und einem Interimsbau von 1652 die heutige Kirche 1724/25 errichtet. Schiff in Bruchsteinmauerwerk mit einfachen Sandsteingewänden der rundbogigen Fenster und Türen, Datierung in Maueranker sowie Schlusssteinen des Nord- und Westportals. Die Überdachungen der Eingänge auf geschnitzten Holzsäulen mit Datierung 1660 vom Vorgängerbau.

Im Inneren im Erdgeschoss des Turms gebustes Kreuzgratgewölbe erhalten; in der Apsis Pforte mit spätgotischen Beschlägen, Sakramentsnische, Reste spätgotischer Wandmalereien.

Der Saal mit eindrucksvoller einheitlicher Ausstattung des 18. Jahrhunderts. Stuckierte Flachtonne 1724/25, den Raumeindruck bestimmen die zweiseitigen, zweistöckigen Emporen mit Brüstungsmalereien. Die untere Empore mit Szenen aus dem Leben Jesu, oben Apostel- und Heiligenfiguren, Orgelempore mit Darstellungen musizierender Engel. Stiftung des Altaraufbaus 1732. Die Orgel mit prachtvollem Prospekt wurde 1779-81 durch die Werkstatt Wegmann in Frankfurt gebaut, unter Verwendung einer älteren Orgel aus der Frankfurter Katharinenkirche (1626/27 Lorenz Ettlin, Esslingen); bildhauerischer Schmuck 1780/81 von Georg Friedrich Schnorr geschnitzt, mit älteren Ohren-Ornamenten und dem Frankfurter Adler von Israel Gellinger, 1682.

Spätbarocke Kanzel mit gedrehten Säulen und Schalldeckel, drittes Viertel 17. Jahrhundert, Pfarrstand um 1725. Vortragekreuz 1725. Glocke 1730 von Georg Schneidewind, Frankfurt.

Das Objekt ist aus künstlerischen, geschichtlichen und städtebaulichen Gründen als Kulturdenkmal ausgewiesen.


Kulturdenkmal aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen.

DenkXweb ist Teil des Denkmalverzeichnisses
im Sinne der §§ 10 und 11 des Hessischen Denkmalschutzgesetzes.

Kartenmaterial Datengrundlage (ALKIS): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

Planelemente auswählen
Zeigen Sie mit der Hand auf Markierungen im Plan, erhalten Sie ein Vorschaubild und per Mausklick die Objektbeschreibung.
Kartenansicht
Wählen Sie zwischen zwischen Alkis- und Luftbildansicht. Ebenfalls können Sie die Kartenbeschriftung ein- und ausblenden.
Zoomen
Zoomen Sie stufenweise mit einem Mausklick auf die Lupen oder bewegen Sie den Mauszeiger auf den Planausschnitt und verwenden Sie das Scrollrad ihrer Maus.
Zoom per Mausrad
Über diesen Button können Sie einstellen, ob Sie das Zoomen in der Karte per Scrollrad Ihrer Maus erlauben möchten oder nicht.
Vollbildmodus
Betätigen Sie diesen Button um die Karte im Vollbildmodus zu betrachten. Über den selben Button oder durch klicken der "Esc"-Taste können Sie den Vollbildmodus wieder verlassen.
Ausgangsobjekt anzeigen
Über diesen Button erreichen Sie, dass in der Karte das Ausgangsobjekt angezeigt wird. Bei dem Ausgangsobjekt handelt es sich um die Objekte, die zu dem entsprechende Straßeneintrag gehören.
Abstand messen
Mit Hilfe dieses Tools können Sie die Distanz zwischen zwei oder mehreren Punkten berechnen. Hierbei wird eine Linie gezeichnet, bei der die entsprechende Gesamtlänge angezeigt wird. Weitere Anweisungen zur Benutzung werden nach betätigen des Button angezeigt.
Fläche berechnen
Dieses Tool ermöglicht es Ihnen eine Fläche zu zeichnen und den Flächeninhalt in m² zu berechnen. Um ein Fläche zu erzeugen, müssen mindestens 3 Punkte gesetzt werden. Die Fläche wird durch den Klick auf den Ausgangspunkt (1. Punkt) geschlossen und der Flächeninhalt anschließend berechnet.