Lade Kartenmaterial...
Gießen
Buseck
Oppenrod
  • Hauptstraße 7
Kirche
Flur: 1
Flurstück: 16/2

Die von einer Mauer umschlossene Kirche liegt im Zentrum von Oppenrod im Bereich der spitzwinklig aufeinander treffenden Hauptstraße und Grabenstraße. Das auf einem gedrungenen Rechteck errichtete Bauwerk, das spätestens seit 1577 Filialkirche von Großen-Buseck war, aber sicher wesentlich älter ist, zeigt mittelalterliche Proportionen. Das Verhältnis von Länge und Breite, die außergewöhnliche Wandstärke und das mächtige, steil emporragende Satteldach mit doppeltem Kehlbalkendachstuhl sind Indizien für eine frühe Entstehung. Ein Inventar von 1807 überliefert zwar, dass die „Kapelle im Jahr 1785 von Steinen ganz neu erbauet" sei, doch dürfte es sich hierbei um einen grundlegenden Umbau gehandelt haben, bei dem die großen rundbogigen, in Sandstein gefassten Fenster und das ebenso gestaltete Portal entstanden. Auch der westliche, zweigeschossige, von oktogonalen Holzpfeilern getragene Vorbau, der früher über eine Außentreppe verfügte, über die die Empore und der Dachboden betreten werden konnten, wurde damals erbaut. Ebenso der bündig mit dem Westgiebel abschließende Dachreiter, der 1926 nach altem Vorbild erneuert wurde. Dieser hat unten einen quadratischen Querschnitt. Eine flach geschweifte Haube leitet zum oktogonalen, mit Schallöffnungen versehenen Teil über, deren Abschluss von einer gestreckten Welschen Haube gebildet wird. Der Innenraum hatte ursprünglich an drei Seiten von Holzsäulen gestützte Emporen, im Süden stand die Kanzel. Im Zuge eines Erweiterungsbaues auf der Südseite wurde 1977 die Kanzel an die Ostseite verlegt und die Empore auf dieser Seite entfernt. Wichtige Ausstattungsdetails sind die 16 auf Leinwand gemalten, wahrscheinlich 1785 entstandenen Ölgemälde mit der Leidensgeschichte Christi, die an der Brüstung der Empore angebracht sind, die 1744 datierte Altarmensa und das an die Ostwand versetzte gotische Weihwasserbecken.

Einschließlich der unbebauten Fläche des Kirchhofes und der Mauereinfriedung (der südliche Teil mit schmiedeeisernem Tor ist jünger als der östliche Teil) ist die Kirche Kulturdenkmal aus künstlerischen und geschichtlichen Gründen.

Kartenmaterial Datengrundlage (ALKIS): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

Planelemente auswählen
Zeigen Sie mit der Hand auf Markierungen im Plan, erhalten Sie ein Vorschaubild und per Mausklick die Objektbeschreibung.
Kartenansicht
Wählen Sie zwischen zwischen Alkis- und Luftbildansicht. Ebenfalls können Sie die Kartenbeschriftung ein- und ausblenden.
Zoomen
Zoomen Sie stufenweise mit einem Mausklick auf die Lupen oder bewegen Sie den Mauszeiger auf den Planausschnitt und verwenden Sie das Scrollrad ihrer Maus.
Zoom per Mausrad
Über diesen Button können Sie einstellen, ob Sie das Zoomen in der Karte per Scrollrad Ihrer Maus erlauben möchten oder nicht.
Vollbildmodus
Betätigen Sie diesen Button um die Karte im Vollbildmodus zu betrachten. Über den selben Button oder durch klicken der "Esc"-Taste können Sie den Vollbildmodus wieder verlassen.
Ausgangsobjekt anzeigen
Über diesen Button erreichen Sie, dass in der Karte das Ausgangsobjekt angezeigt wird. Bei dem Ausgangsobjekt handelt es sich um die Objekte, die zu dem entsprechende Straßeneintrag gehören.
Abstand messen
Mit Hilfe dieses Tools können Sie die Distanz zwischen zwei oder mehreren Punkten berechnen. Hierbei wird eine Linie gezeichnet, bei der die entsprechende Gesamtlänge angezeigt wird. Weitere Anweisungen zur Benutzung werden nach betätigen des Button angezeigt.
Fläche berechnen
Dieses Tool ermöglicht es Ihnen eine Fläche zu zeichnen und den Flächeninhalt in m² zu berechnen. Um ein Fläche zu erzeugen, müssen mindestens 3 Punkte gesetzt werden. Die Fläche wird durch den Klick auf den Ausgangspunkt (1. Punkt) geschlossen und der Flächeninhalt anschließend berechnet.