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Gießen
Hungen
Bellersheim
  • Münzenberger Straße 1
  • Burgweingarten
  • Münzenberger Straße
Ev. Kirche
Flur: 1
Flurstück: 321, 58/1, 58/2

Die hochgelegene ummauerte Kirche, bis heute der städtebaulich wichtigste Bezugspunkt im Ortsbild, ist mit ihrem Ostturm auf die Achse der Trais-Horloffer-Straße ausgerichtet.

Sie entstand nach dem Abriss eines mittelalterlichen Vorgängerbaus von 1810 bis 1812 aus Steinen, die von abgebrochenen Gebäuden in Arnsburg übernommen wurden.

Nach dem Vorbild der 30 Jahre älteren Kirche in Langsdorf, von der sie den in den Niederlanden vorgeprägten reformierten Typus übernahm, wurde sie als Querkirche von einem solmsischen Baumeister geplant und ausgeführt.

Der schlichte, vom Klassizismus geprägte Baukubus mit Walmdach ist zweigeschossig und mit drei Eingängen versehen. Die Hauptansichtsseite nach Süden zeigt streng gereihte, große Rechteckfenster sowie einen leicht vorspringenden, dreiachsigen Mittelrisalit mit flachem Dreiecksgiebel und dreiecksbekröntem Hauptportal, die Nordseite zeigt einen weiter vorspringenden, jedoch weniger breiten Risalit, in dem die Sakristei bzw. die Orgel untergebracht sind.

Der an die östliche Schmalseite angesetzte, von 1842 bis 1844 errichtete neue Turm, der den weiter westlich gelegenen alten Turm, der bis 1843 weiter bestand, ersetzte, hat quadratischen Grundriss. Er besitzt drei durch Gesimse abgetrennte Geschosse, zeigt rechteckige, rundbogige und runde Fensteröffnungen und ist mit einem achtseitigen, spitz zulaufenden Helm und einem Umgang mit eisernem Gitter ausgestattet.

Als Besonderheiten des konsequent nach Norden ausgerichteten, flach gedeckten Innenraums sind die oberhalb der Sakristei in die Nische eingebaute Orgel von 1867, der axial auf sie bezogene Altar, die linksseitig angeordnete Kanzel und die dreiseitigen, auf Holzpfeilern ruhenden Emporen zu nennen.

Zusammen mit der alten Bruchsteineinfriedung, dem an der Südseite vorgelagerten Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges und den drei Grabkreuzen für Mitglieder der Familie Kammer (Pächter der Mittelburg) ist die Kirche aus künstlerischen, geschichtlichen und städtebaulichen Gründen Kulturdenkmal.

Kartenmaterial Datengrundlage (ALKIS): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

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