Gesamtanlage
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Limburg-Weilburg, Landkreis
Beselich
Niedertiefenbach
  • Gesamtanlage Niedertiefenbach
Gesamtanlage

Das kleine Dorf fränkischen Ursprungs liegt mit seinem ältesten Kern an der unteren Grabenstraße beidseits eines 1914 gefassten Gewässers, das, von Osten her kommend, in den größeren Tiefenbach einmündete. Die geschichtliche Entwicklung stand in enger Verbindung mit dem nahen Kloster auf dem Beselich.

Die ausgewiesene Gesamtanlage erfasst den kleinen Kreuzungsbereich von Brücken-, Graben- und Runkeler Straße. Der sogen. Rathausplatz, heute Verkehrsfläche, entstand siedlungsgeschichtlich aus dem als "Eiergarten" überlieferten Anger. Ihren besonderen Reiz und individuellen Charakter erhält diese Dorfmitte durch den steil abfallenden Kirchbergfelsen, auf dem weithin sichtbar die spätromantische Kirche thront. Aus dem 19. Jahrhundert stammt auch die übrigen öffentlichen Bauten. Die sog. kleine Schule von 1822 wurde 1986/87 innen verändert und mit einem Giebelturm versehen. Der klassizistische Drempel-Bau enthielt im Erdgeschoss den "Backes" und oben den Schulsaal.

In und außerhalb der Gesamtanlage haben sich einige, typologisch recht verschiedene Hofhäuser des 17./18. Jahrhunderts erhalten (bis 1988 auch Runkeler Straße 2). Nach einem vernichtenden Brand im 30jährigen Krieg stammen sie auch in Niedertiefenbach aus dem späteren 17. und 18. Jahrhundert.


Als Gesamtanlage nach § 2 Absatz 3 Hessisches Denkmalschutzgesetz aus geschichtlichen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.

Legende:

Kulturdenkmal nach § 2 Abs. 1 HDSchG
Kulturdenkmal (Gesamtanlage) nach § 2 Abs. 3 HDSchG
Kulturdenkmal (Grünfläche) nach §2 Abs. 1 oder § 2 Abs. 3 HDSchG
Kulturdenkmal (Wasserfläche) nach §2 Abs. 1 oder § 2 Abs. 3 HDSchG
Weitere Symbole für Kulturdenkmäler nach § 2 Abs. 1 HDSchG:
Wege-, Flur- und Friedhofskreuz, Grabstein
Jüdischer Friedhof
Kleindenkmal, Bildstock
Grenzstein
Keller bzw. unterirdisches Objekt
Baum
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