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Späthistoristischer Hotelbau von 1905-1906 nach Entwurf von J. C. Junior mit stark ausdifferenzierter Fassadengestaltung in Formen des Rokoko und Empire.
Nicht nur die Fassade (Fenster erneuert; Vollgeschoss aus den 1950er Jahren an Stelle des ursprünglichen Mansarddaches), sondern auch die bauzeitliche Grundrißstruktur und zahlreiche Ausbaudetails sind weitgehend erhalten. Hierzu zählt die Abfolge großgügig geschnittener Speise- und Aufenthaltsräume im Erdgeschoss (die Wand- und Deckengestaltung bis auf einige Reste in den 1950er und 1960er Jahren erneuert) ebenso wie ein Großteil der Hotelzimmer mit bauzeitlichen Schallschutz-Doppeltüren und teilweise noch erhaltenen Decken-Stuckleisten. Das großzügig geschnittene Haupttreppenhaus wurde zwischen dem Erdgeschoss und ersten Obergeschoss verändert und besitzt von dort an noch das bauzeitliche, aufwendig geearbeitete, schmiedeeiserne Geländer sowie die Marmorverkleiung der Wände (Stufen erneuert). Auch die Hoffassaden und der Zuschnitt des ursprünglich als Ziergarten genutzten Innenhofs (im Erdgeschoss verbaut) haben sich erhalten.
Das 1906 eröffnete Hotel Monopol ist das besterhaltene Gebäude dieses Bautyps aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg in Frankfurt. Der späthistoristische Repräsentationsbau mit knapp einhundertzwanzigjähriger Nutzungskontinuität (Stand 2023) ist Denkmal aus historischen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen.
Als Kulturdenkmal nach § 2 Absatz 1 Hessisches Denkmalschutzgesetz aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.
| Kulturdenkmal nach § 2 Abs. 1 HDSchG | |
| Kulturdenkmal (Gesamtanlage) nach § 2 Abs. 3 HDSchG | |
| Kulturdenkmal (Grünfläche) nach §2 Abs. 1 oder § 2 Abs. 3 HDSchG | |
| Kulturdenkmal (Wasserfläche) nach §2 Abs. 1 oder § 2 Abs. 3 HDSchG |
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Wege-, Flur- und Friedhofskreuz, Grabstein |
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Jüdischer Friedhof |
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Kleindenkmal, Bildstock |
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Grenzstein |
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Keller bzw. unterirdisches Objekt |
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