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Limburg-Weilburg
Limburg
  • Mühlberg 2
  • Mühlberg 3
  • Mühlberg 1
Altes und Neues Schloss, ehemalige Burganlage
Flur: 28
Flurstück: 19, 45/20, 46/20

Das fast ebene Bergplateau des Domhügels war spätestens in (früh)karolingischer Zeit von einer Burganlage eingenommen, wie Bestattungsfunde dieser geschichtlichen Epoche bezeugen. Diese Burg war vermutlich Sitz der 821 erstmals genannten Grafen des Niederlahngaues, jedoch beginnt erst mit Graf Konrad Kurzbold aus dem Geschlechte der Konradinger eine auch in Schriftquellen greifbare Baugeschichte. Im Jahre 910 schenkte der letzte ostfränkische Karolingerkönig Ludwig das Kind (900-911) dem Grafen Konrad seinen Frohnhof Oberbrechen mit allem Zubehör, Hörigen und der Berger Kirche, damit er mit diesem Besitz seine Kirche auf dem Berg Lintburk, die er dort zu bauen im Begriffe stand, ausstatten könne. Bei der Gründung handelte es sich um ein Chorherrenstift, welches dem hl. Georg geweiht war. Eine Urkunde Ottos I. von 942 lokalisiert dieses Stift als "in seiner Burg liegend". Nach dem Tode des ledig gebliebenen Konrad Kurzbolds im Jahr 948 folgte sein Bruder Eberhard, der jedoch 966 ebenfalls kinderlos verstarb, womit das konradinische Geschlecht im Mannesstamm erlosch. Nach mehrfachen Herrschaftswechseln gelangte die Burg über die Luxemburg-Gleiberger Dynasten und die Grafen von Peilstein um 1220 an Irmgard von Peilstein und deren Mann Heinrich I. von Isenburg. In dieser Zeit existierte bereits eine städtische Struktur unterhalb der Burg mit Markt sowie regional verbreiteten Maßen und Münzen.

Gegen Ende des 12. Jahrhunderts sind – abgesehen von dem frühesten, um 1180/90 zu datierenden Bauabschnitt der heutigen Stiftskirche – erstmals auch weitere architektonische Anlagen der Burg zu erschließen. Während über die frühmittelalterliche Bebauung innerhalb der Ummauerung nichts bekannt ist, lässt sich zumindest seit dem Hochmittelalter die Lage des Stiftes mit seiner Kirche im nordöstlichen Bereich des Gesamtkomplexes festmachen. Südöstlich davon lag die Kernburg. Der westliche Bereich innerhalb der Ummauerung besaß offenkundig Funktionen einer Vorburg, in der mehrere Burgmannenanwesen samt Stallungen, Scheunen und Gärten durch schriftliche Quellen und archäologische Funde nachgewiesen sind. Umschlossen war der Burgbezirk von einer inneren, das gesamte Hochplateau umschließenden Burgmauer mit mehreren Türmen, jedoch nur einem Zugang, dem Eulentor. Dieses wurde nach der Aussage des Limburger Chronisten Mechtel 1569 abgerissen. Wann die Türme und der Großteil der Umfassungsmauern verschwanden, ist nicht überliefert, jedoch ist der ursprüngliche Wehrcharakter im heutigen Bestand fast nicht mehr ablesbar.

Erhalten blieb die innere Burgmauer in weiten Partien jedoch überall dort, wo sie zugleich als Stützmauer diente, z.B. als Südwand des Hauses Domplatz 4, als südliche Stützmauer des Grundstücks Domstraße 12 sowie als Substruktionen der heutigen Schlossbauten. Ein zweiter, äußerer Bering, der das etwas flachere, zur späteren Stadtanlage gehörende Areal zusätzlich schützen sollte, ist ebenfalls in längeren Partien z.B. im Kloster Bethlehem, erhalten. Eine dritte, ebenfalls in einigen Teilen erhaltene Mauer, die in Quellen gleichfalls "Burgmauer" genannt wird, existierte auf halber Höhe zwischen dem erst 1573 entstandenen Weg der "Nonnenmauer" und der Salzgasse und vereinigte sich offenkundig am Eulentor mit dem nördlicheren Bering(en). So lässt sich eine terrassenförmige Abstufung verschiedener Mauerzüge entsprechend den topographischen Bedingungen rekonstruieren, deren jeweiliger Verlauf jedoch noch nicht im Einzelnen geklärt ist.

Die jetzige Baugruppe der Kernburg am östlichen Rand des Domfelsens entstand zwischen dem 12. und 18. Jahrhundert. Den Quellen ist zu entnehmen, dass das ursprüngliche Chorherrenstift, das noch zur Vita communis verpflichtet war, hier ihre Gebäude besaßen. Mit der Aufgabe des gemeinsamen Lebens ging dieser Bereich an die Isenburger über, die hier ab 1220/30 eine Dynastenburg einrichteten, während die Stiftsherren eigene Wohnsitze innerhalb der inzwischen entstehenden Stadt bezogen. Unter Gerlach I. (urk. 1227-1289) und Heinrich II. (urk. 1213-1287), die ihre Erbschaft zunächst gemeinsam verwalteten, sowie unter deren Nachfolger Johann I. (1289-1312) begann sukzessive der Ausbau zu einem in sich abgeschlossenen, einst durch einen Graben mit Zugbrücke vom Rest des Plateaus abgegrenzten Bezirk.

Nach dem Aussterben der Isenburger fiel die Herrschaft Limburg zuerst anteilig, später vollständig an Kurtrier, dessen Verwaltungs- und Finanzbeamte (Keller) seit 1420 ihren Amtssitz im alten Schloss hatten; es entstanden in der Zeit der Renaissance und des Barock einige Neubauten, die u. a. auch repräsentative Räume für den Kurfürsten bereitstellten, wenn er Limburg besuchte. Während der Zeit der Mehrherrschaft waren hier auch Wohnbereiche für die anderen Herrschaften und deren Vertreter vorhanden, soweit sie diese Aufgabe nicht dem kurtrierischen Keller übertragen hatten. Eine konstante Wasserversorgung der Burg wurde erst ab 1712 durch den Bau einer hölzernen, jedoch sehr anfälligen Wasserleitung durch den kurtrierer Baumeister Ravenstein ermöglicht. Diese speiste sich aus Quellen in der Nähe des Hofes Blumenrod und mündete in einem Springbrunnen, der 1791 durch eine steinerne Brunnenfassung ersetzt wurde (nicht mehr erhalten). In nassauischer und preußischer Zeit bis heute wurden die Gebäude zum Teil vermietet und dienten unterschiedlichsten Zwecken, etwa zeitweilig als Stadt- und Diözesanmuseum sowie bis heute als Stadtarchiv sowie als Institut für Lehrerfortbildung.

Baubeschreibung

Das "Alte Schloss" ist eine malerische Zweiflügelanlage aus Gebäuden unterschiedlicher Entstehungszeiten, die den Hofbereich im Süden und Osten umfasst. Der älteste erhaltene Bau ist die dem hl. Petrus geweihte Burgkapelle im Eckbereich der Anlage. Sie wurde in ein Gebäude der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts einbezogen, so dass sie im Äußeren nicht in Erscheinung tritt. Der flachgedeckte Saalraum besitzt einen kleinen Chorbereich mit halbrunder Apsis, der durch einen Rundbogen vom quadratischen Schiff abgetrennt ist. Wie Grabungsbefunde belegen, ist die Kapelle stratigraphisch älter als der sich nördlich anschließende Wohnturm. Zudem wurden die Wände der älteren östlichen Partien in der Mauerwerkstechnik des "opus spicatum" (Mauerwerk aus schichtweise zueinander schräg versetzten Steinlagen, die ein Fischgrätmuster bilden) errichtet, das spätestens in das 12. Jahrhundert zu datieren ist. Bei der für April 1298 belegten "Kapellenstiftung" durch Johann I. von Limburg und seiner zweiten Frau Uda wurde somit lediglich ein älterer Sakralraum umgestaltet und neu dotiert. Hierfür spricht auch die zu jener Zeit längst veraltete Schlichtheit des Kapellenraums und seiner architektonischen Merkmale. Modernste Stilformen und höchste künstlerische Qualität zeigt jedoch die monumentale Wandmalerei des hl. Christophorus mit plastisch eingetieftem Heiligenschein, die eindeutig der Zeit um 1300 – also der Neuausstattung der Kapelle – angehört. Sie wurde innerhalb einer bis zur Kapellendecke reichenden Rundbogennische gemalt, die in der unteren Hälfte durch einen späteren Türdurchbruch zerstört wurde. Fragmente zweier weiterer Heiligenfiguren belegen, dass auch die Apsisrundung mit bildlichem Schmuck – mit Sicherheit die Figuren der Altarpatrone – versehen war. Im ersten Drittel des 15. Jahrhunderts wurde in die Ostwand eine große Spitzbogenöffnung eingebrochen und mit einem Maßwerkfenster versehen. Die hierbei verloren gegangene alte Malerei wurde auf den breiten Laibungsflächen ersetzt, jedoch blieb nur die Figur des hl. Paulus erhalten, dessen Pendant und Namensgeber der Kapelle, der hl. Petrus, sich höchstwahrscheinlich auf der anderen Seite befand – diese Darstellung wurde jedoch durch eine barocke Rankenmalerei überfasst. Auf der Südseite zwei kleine Spitzbogennischen, deren linke einen kleeblattförmigen Ausguss als Piscina besitzt, auf der Nordseite hochrechteckige Sakramentennische mit eisenbeschlagener Holztür.

Die Kapelle ist einbezogen und überbaut in einem laut Inschrift 1534 errichteten Bruchsteinbau mit Rundbogenfries über dem Erdgeschoss und einem Wappen des Trierer Erzbischofs Johann III. von Metzenhausen (1531-1540). In die heutige, über eine hohe Treppe zu erreichende Eingangstür wurde ein qualitätvolles Wappenrelief der Renaissancezeit einbezogen. Im Inneren des Gebäudes ältere Ausstattungsdetails sowie eine doppelläufige Treppe mit Brettbalustern um 1700 erhalten.

Der sich nördlich anschließende, heute unverputzte Wohnturm aus Bruchsteinmauerwerk mit Schalsteinlagen besetzt das Zentrum des östlichen Flügels. Der Bau über annähernd quadratischem Grundriss entstand nach französischen und süditalienischen Vorbildern wohl in der Zeit um 1250 und ist somit auf Gerlach I. zurückzuführen. Über einem vielleicht älterem Kellergewölbe und den zwei erhaltenen massiven Stockwerken erhob sich wahrscheinlich noch ein ringsum vorkragendes Holzgeschoss. Dieses wurde 1321 entfernt und durch einen unmittelbar auf dem Mauerwerk aufsitzenden Walmhelm ersetzt, von dessen Konstruktion noch Reste erhalten sind. Das heutige Dachwerk des Wohnturmes stammt aus dem Jahr 1652 (d). Das Erdgeschoss wird von einem repräsentativen Saal mit jeweils zwei rundbogigen Zwillingsfenstern mit gewirtelten Rundstäben nach Westen und Osten eingenommen, der von einem neunteiligen kuppelartigen Gratgewölbe überspannt wird und auf dessen Südseite sich eine Feuerstelle mit Kaminabzug befindet. Die Konsol- und Dienstkapitelle zeigen abwechslungsreiche, qualitätvolle und originelle Laubwerkformen und Blattmasken. Im Mauerwerk der Nordwestecke befindet sich eine sehr enge steinerne Wendeltreppe mit Schießschartenfenstern, von der aus früher die Obergeschosse des Gebäudes erreicht wurden. Das 1. Obergeschoss birgt ebenfalls einen überkuppelten Saalraum, dessen einstige Rundbogenfenster durch hochrechteckige Renaissancefenster mit Werksteingewände ersetzt wurden – Bogenformen und Größe der ursprünglichen Öffnungen sind noch am äußeren Mauerwerk ablesbar. Die beiden Säulchen seitlich der Feuerstelle besitzen schlichte Knospen- und Lanzettblattkapitelle in der Nachfolge der Stiftskirchenkapitelle, wohingegen das Säulenhaupt auf der Nordseite ähnlich denen im Erdgeschoss jüngere Entwicklungen aufgreift. Der Feuerstelle selbst erhielt eine marmorne Spätbarockeinfassung.

Den nördlichen Bereich des Ostflügels besetzt ein repräsentativer, zum Hof traufständiger Fachwerkbau mit breitem, geschweiftem Zwerchgiebel über einem massiven älteren Erdgeschoss (14./15. Jahrhundert). In dessen schmaleren südlichen Bereich befand sich ursprünglich die Küche, wie Reste des ehemaligen Abzuges sowie schriftliche Quellen belegen. Hier ist ein großer Steinquader aufgestellt, der nach der Beschreibung des Limburger Chronisten Mechtel das Postament des ursprünglich im Schlosshof aufgestellten Denkmals eines gewissen Hartmann Clotz bildete. Die zweite Frau Johanns I., Uda von Ravensburg, hatte es errichteten lassen, wobei Identität des Dargestellten und Motiv dieser hohen Ehrung im Dunkeln bleiben. Die Inschrift in Unzialmajuskeln lautet: FROWE UDA VAN RAWENSBERCH DIE DET MACHEN DIT WERCK VON EIM DORE HIES HARTMAN DER NIE WIZZE GEWAN.

Die Kreuzgratgewölbe des Küchenraums wie auch über dem zentralen Pfeiler des großen Hauptraumes entstanden wohl erst 1567 unter dem Erzbischof Johann VI. von der Leyen (1556-1567). Die Fachwerkgeschosse selbst wurden 1612 (d) errichtet, wobei Hölzer von 1290 (d) und 1486 (d) in Zweitverwendung eingefügt wurden. Deren im unteren Bereich asymmetrisches Gefüge zeigt genaste S-Streben, Feuerböcke und weitere reiche Schmuckmotive, der Fenstererker ruht auf Konsolen mit Schnitzmasken. Das durch einen achteckigen verschieferten Treppenturm erschlossene Obergeschoss besitzt einige wertvolle frühklassizistische Türrahmen und -blätter der Zeit um 1790 samt Beschlägen.

Die gesamte Südseite des Burghofes wird von einem zweistöckigen Saalbau mit Treppenlaube eingenommen, der nach einem Brand 1929 in den Jahren 1934/35 wiederhergestellt wurde; bauhistorische Untersuchungen zeigten, dass es einen östlichen Kernbau von 1297 (d) gab, der im späteren 15. Jahrhundert auf die heutige Länge erweitert wurde. In beiden Geschossen befanden sich ursprünglich große Säle mit Balkendecken auf drei Mittelstützen, die später unterteilt wurden, an der Südseite Kreuzstockfenster in großen inneren Rundbogennischen.

Die Nordwestseite des Burghofes nimmt das so genannte "Neue Schloss" mit kleinem ummauertem Garten vor der Eingangsseite ein (Mühlberg 2). Das eingeschossige Gebäude wurde um 1720 über einem weitaus älteren Keller mit zentralem Pfeiler und Kreuzgratgewölben errichtet, der vielleicht noch aus der Zeit des Chorherrenstiftes stammen könnte. Zusammen mit dem ehem. Kurtrierischen Amtshaus (Kolpingstraße 9) und dem Hospital (Hospitalstr. 2) gehört das "Neue Schloss" zu den wenigen Barockbauten Limburgs, ist in seiner harmonischen Proportionierung und schlichten Gestaltung jedoch ein qualitätvolles Beispiel der Profanbaukunst dieser Zeit. Das Gebäude zeigt eine gedrungene Kubatur über annähernd quadratischem Grundriss. Es besteht aus verputztem Bruchsteinmauerwerk; geohrte Werksteingewände umgeben die Fenster und das Portal, große Blendovale beleben zusätzlich die Flächen oberhalb der Lichtöffnungen. Das für die Zeit hochmoderne Mansarddach öffnet sich in eng gereihten, volutengerahmten Gaubenfenster mit Dreiecksgiebeln. Die etwas schmalere Seite mit vier gleichmässigen Achsen sowie Kellerzugang, Gartenseite zu fünf Achsen mit zentralem Eingang. Der Bau entstand ausweislich des späteren Trierer Kellers Joseph Leo im Jahr 1720 – der eigentlich zuständige damalige Kurtrierische Baudirektor Johann Philipp Honorius Ravensteyn ist allerdings in dieser Zeit nicht in Limburg belegt. Seit 1778 diente der Bau den Kellern als obersten Verwaltungsbeamten Kurtriers als Wohnung, während die Dienst- und Wirtschaftsgebäude im alten Schloss verblieben. Ab 1822 Sitz der herzoglichen. Rentei (Rezeptur), ab 1870 im Besitz des Bistums, das das Haus als Dienstwohnung seiner Angehörigen nutzte. 1968 wurde im Zusammenhang mit einem Verbindungsbau zum Domchor das Erdgeschoss für seine neue Funktion als Domsakristei durchgreifend umgebaut.

1779 entstand das heute unverputzte Bruchsteingebäude (Mühlberg 3), das sich an die westliche Umfassungsmauer anschließt und ehemals als Scheune diente. Fenster und Inneres wurden im 20. Jahrhundert umfassend verändert. An dessen Ostseite stehen die Grabplatten des Kurtrierer Kellers Christian Wenzel (1590-1664) und seiner Frau Dorothea (1597-1667) sowie seines Sohnes Heinrich Wenzel (1618-1678) und dessen Frau Magdalena Maut aus Andernach (1624-1677). Eingemauert in den einstigen Eingang zum gotischen Wohnturm ist zudem die Grabplatte des Stiftsdekans Johann Georg Schneidt aus Koblenz (1643-1713).

Die ehemalige Burganlage ist in ihrer komplexen, in baulichen Relikten vom 12. Jahrhundert bis in die Zeit des Spätbarocks noch zu fassenden Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte von besonderer bau- und kulturgeschichtlicher Bedeutung. Von den eigentlichen Wehrbauten sind im heutigen Bestand nur noch die aufwändigen Substruktionen sowie wenige Reste fassbar. Mit der Kapelle und dem stattlichen Wohnturm blieben zumindest bedeutende Teile aus staufischer Zeit erhalten, die im 13. und frühen 14. Jahrhundert durch die Isenburger überformt bzw. errichtet wurden. Während und nach der Aufsplitterung der Limburger Herrschaft verlor sich die wehrhafte sowie machtpolitische Bedeutung der Burganlage, die ab 1420 bis in das frühe 19. Jahrhundert hinein lediglich als wirtschaftliches und politisches Verwaltungszentrum des Trierer Kurfürsten diente. Hauptsächlich für dessen Finanzverwaltung kam es während der Renaissancezeit und im Barock zur Überformungen der Kapelle und Neuerrichtung des Küchenbaues sowie des "Neuen Schlosses". Diese Neu- und Umbauten zeigen zwar beachtliche bauliche Qualitäten, heben sich in ihrer Größe und Repräsentativität jedoch wenig bis gar nicht von der jeweils zeitgenössischen patrizischen Architektur ab. In ihrem heutigen Erscheinungsbild ist das Bauensemble zusammen mit dem Dom von hervorragender Bedeutung für die Fernwirkung Limburgs vor allem von der Ostseite.


Kulturdenkmal aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen.

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Kartenmaterial Datengrundlage (ALKIS): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

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