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Marburg-Biedenkopf, Landkreis
Amöneburg
  • Am Linnauer Weg
Wallfahrtskapelle
Flur: 6
Flurstück: 257

Wallfahrtskapelle dicht oberhalb des im Mittelalter untergegangenen Dörfchens Lindau, im Jahr 1343 der heiligen Maria Magdalena geweiht. 1866 Abbruch der alten Kapelle und Nachfolgebau durch den Kasseler Architekten Peter Zindel, innere Gestaltung nach Plänen von Karl Schäfer. Der Bau im neugotischen Stil mit dem von einem Mittelpfeiler ausgehenden vierteiligen Kreuzgewölbe wurde 1868 eingeweiht. An die hintere Längsseite schließt sich eine chorähnliche Erweiterung an, die durch eine Zwischenwand mit großer Rosette abgeteilt ist. Darin links die Kanzel und rechts die Madonnen-Nische. Die Dachbekrönung bildet ein vierseitiges, über Eck gestelltes Glockentürmchen. Der Bildstock vor der Kapelle stammt ursprünglich von 1751; er wurde später zerstört, bis auf den Sockel, der ein ornamentiertes, stark verwittertes Inschriftenmedaillon enthält. Auf diesem errichtete der Amöneburger Steinmetz Peter Rödelbronn 1791 eine neue Säule mit Wulsten, Blatt- und Fruchtwerkrahmung und korinthischem Kapitell. Der Aufsatz mit Volutenbasis ist reich mit Akanthusblättern geschmückt; unter dem bekrönenden Baldachin ist Maria Magdalena am Fuße des Gekreuzigten dargestellt. An der Kapelle findet alljährlich im Juli die Magdalenen- Oktav mit Eucharistiefeier statt.


Als Kulturdenkmal nach § 2 Absatz 1 Hessisches Denkmalschutzgesetz aus geschichtlichen und künstlerischen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.

Legende:

Kulturdenkmal nach § 2 Abs. 1 HDSchG
Kulturdenkmal (Gesamtanlage) nach § 2 Abs. 3 HDSchG
Kulturdenkmal (Grünfläche) nach §2 Abs. 1 oder § 2 Abs. 3 HDSchG
Kulturdenkmal (Wasserfläche) nach §2 Abs. 1 oder § 2 Abs. 3 HDSchG
Weitere Symbole für Kulturdenkmäler nach § 2 Abs. 1 HDSchG:
Wege-, Flur- und Friedhofskreuz, Grabstein
Jüdischer Friedhof
Kleindenkmal, Bildstock
Grenzstein
Keller bzw. unterirdisches Objekt
Baum
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