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Teil der Gesamtanlage:
Gesamtanlage
Errichtet kurz vor 1379 durch den Stadtpfarrer Jakob von Treysa. Vor 1446 Erweiterung und größerer Chorbau durch die Grafen von Katzenelnbogen und Nassau-Dillenburg (Stiftskirche). Graf Johann Ludwig ließ 1624 den Chorboden zur Anlage einer Gruft erhöhen. Von 1629 bis 1818 war die Liebfrauenkirche Kath. Pfarrkirche. Nach Überführung der Fürstensärge in die vormalige Franziskanerkirche diente sie als Friedhofskapelle ("Totenkirche").
Der geostete Bau, eine niedrige, dreischiffige Hallenkirche, liegt unmittelbar am Elbbachufer. Die ersten fünf Langhausjoche mit dem eingezogenen Westturm stammen aus dem 14. Jahrhundert. Um 1446 wurde ein Joch hinzugefügt, das Mittelschiff etwas erhöht und Netzgewölbe eingezogen. Die älteren Pfeiler sind rund mit Diensten, die beiden jüngeren achteckig und ohne Dienste. Der 2jochige, über 5/8 schließende Chor hat ein Sterngewölbe. In den Fenstern und Emporen der Westseite gutes Fischblasenmaßwerk. Am Gewölbe Steinmetzarbeiten in Form von Blattwerk, Wappen, Figuren und Masken. Reste des ehem. Tonplattenbodens.
Die Kirche enthält zahlreiche Grabsteine und Epitaphien des 16. bis 18. Jahrhunderts. Die Ausstattung entstand zwischen 1630 und 1750. Der Hochaltar (1738) und die Kanzel (1743), mit Figuren von Martin Volck. Die ornamentale Ausmalung datiert von 1891. Beim Südportal außen guter Kruzifixus von 1698.
Als Kulturdenkmal nach § 2 Absatz 1 Hessisches Denkmalschutzgesetz aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.
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Kulturdenkmal (Gesamtanlage) nach § 2 Abs. 3 HDSchG | |
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Wege-, Flur- und Friedhofskreuz, Grabstein |
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Jüdischer Friedhof |
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Grenzstein |
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