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Limburg-Weilburg
Limburg
Dietkirchen
  • Mundipharmastraße 2
Firmengelände Mundipharma GmbH
Flur: 14
Flurstück: 8/13

Hauptgebäude mit Fabrikation, Büros und Laboratorien sowie separat gelegener Energiezentrale innerhalb einer Grünanlage mit wenigen Gehölz- und Baumgruppen jenseits der Lahn nahe der Offheimer-Dietkircher Spange. Entwurf Oktober 1973 von Marcel Breuer und als solches ein weit über die Region hinaus bedeutendes Werk eines international renommierten Architekten der Bauhausschule.

Das kubische Werksgebäude besitzt zwei Geschosse auf einer rechteckigen Grundfläche von 90 x 45 m; auf dem Flachdach erhebt sich ein kleinerer Aufbau. Die beiden Längsseiten, deren westliche zur Stadt hin ausgerichtet ist, sind durch großformatige Betonfertigteile in den Maßen 3 x 9,50 m gestaltet, die in monumentaler Facettierung die eingetieften Fensteröffnungen umschließen. Die Schmalseiten schlichter gehalten mit lang herabgezogenen Sohlbankschrägen. Eine niedrige, dunkle Sockelzone lassen die großen, hellen Gussbetonflächen des Hauptgeschosses schwebend erscheinen. Akzente setzen einige rustizierte Natursteinmauern an den Ecken sowie den Eingangs- und Anfahrtsbereiche, die Besucher wie Zulieferung bis in das Innere des Werkes geleiten. Marcel Breuer entwarf auch die Details der Innenraumgestaltung und -ausstattung, etwa die steinerne Wendeltreppe des ehemaligen Eingangsbereiches und die Möblierung des Chefbüros.

Separates Energiezentrum im Nordosten des Hauptgebäudes: eingeschossiger Stahlbetonskelettbau mit dunkler Aluminium-Glas-Fassade auf einer rechteckigen Grundfläche von 18 x 27 m.

Eine mögliche nördliche Erweiterung war bereits 1974 angedacht worden, jedoch erst Dezember 1981 von Robert F. Gatje (Büro M. Breuer) entworfen und 1983 erbaut worden: Hochregalstapellager auf rechteckigem Grundriss mit weißer Firmeninschrift, an dessen Südseite sich ein Stahlbetonskelettbau mit dunkler Aluminium-Glas-Fassade anschließt.

Östlich des Hauptbaus erdgeschossiger Kantinenanbau sowie fünfstöckiger Verwaltungsbau von 1993 (Architekt: Hilger Henn).


Kulturdenkmal aus künstlerischen und städtebaulichen Gründen.

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Kartenmaterial Datengrundlage (ALKIS): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

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