Lade Kartenmaterial...
Wetterau
Ober-Mörlen
  • Frankfurter Straße 31
Ehem. Schloß mit Wirtschaftshof und Resten der Einfriedung des Lustgartens, das Schloß heute Rathaus der Gemeinde Ober-Mörlen
Flur: 1
Flurstück: 475

Südlich der Usa, am nördlichen Rand von Ober-Mörlen erstreckt sich ein ehemals adliges Gut, das als Stammsitz der Grafen von Ober-Mörlen überliefert wird. Einer ihrer zahlreichen Besitznachfolger, die Herren von und zu Heese, errichteten 1589 das bis heute dominierende längliche zweigeschossige Herrenhaus, das seinen charakteristischen Querbau mit geschweiftem Giebel aber erst im Zuge einer Erweiterung 1691 erhielt. Bauherren der Erweiterung 1691 wie auch der notwendigen Wiederherstellung nach dem Dorfbrand von 1716 waren die Reichsfreiherren von Wetzel, die das Gut 1683 übernahmen und eine bis 1867 andauernde Besitzkontinuität einleiteten. Unter den von Wetzels wurde 1704 auch der Wirtschaftshof nördlich des Herrenhauses errichtet. Wirtschaftshof und Herrenhaus waren ursprünglich durch den Mühlbach getrennt. Die geringfügig weiter westlich gelegene Mühle war ursprünglich ebenfalls Teil des herrschaftlichen Besitzes. Schräg gegenüber dem Wirtschaftshof von 1704 wurde vermutlich ebenfalls zu Beginn des 18. Jahrhunderts auf der Nordseite der Usa ein Barockgarten angelegt. Entlang der Usa sind noch Reste seiner massiven Einfriedung erhalten. An der Stelle des Gartens heute eine allgemein zugängliche Grünfläche, die im Norden an den vermutlich Mitte des vergangenen Jahrhunderts dort angelegten Friedhof angrenzt. Das gesamte Schloßgut wurde 1920 von der Gemeinde Ober-Mörlen erworben; im Hauptbau fanden Räume der Gemeindeverwaltung und Wohnungen ihren Platz. Nach einem neuerlichen Brandfall im alten Herrenhaus 1966 nur noch Nutzung als Rat- und Bürgerhaus. Als Konsequenz der nunmehr öffentlichen Nutzung wurde die ehemals vollständige massive Einfriedung des Anwesens entlang der Frankfurter Straße neben der alten Toreinfahrt zum Vorhof mehrfach fensterartig geöffnet. Im Vorhof selbst ein Ziehbrunnen von 1710 als inzwischen nur noch dekoratives Element.


Kulturdenkmal aus geschichtlichen und künstlerischen Gründen.

DenkXweb ist Teil des Denkmalverzeichnisses
im Sinne der §§ 10 und 11 des Hessischen Denkmalschutzgesetzes.

Kartenmaterial Datengrundlage (ALKIS): Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

Planelemente auswählen
Zeigen Sie mit der Hand auf Markierungen im Plan, erhalten Sie ein Vorschaubild und per Mausklick die Objektbeschreibung.
Kartenansicht
Wählen Sie zwischen zwischen Alkis- und Luftbildansicht. Ebenfalls können Sie die Kartenbeschriftung ein- und ausblenden.
Zoomen
Zoomen Sie stufenweise mit einem Mausklick auf die Lupen oder bewegen Sie den Mauszeiger auf den Planausschnitt und verwenden Sie das Scrollrad ihrer Maus.
Zoom per Mausrad
Über diesen Button können Sie einstellen, ob Sie das Zoomen in der Karte per Scrollrad Ihrer Maus erlauben möchten oder nicht.
Vollbildmodus
Betätigen Sie diesen Button um die Karte im Vollbildmodus zu betrachten. Über den selben Button oder durch klicken der "Esc"-Taste können Sie den Vollbildmodus wieder verlassen.
Ausgangsobjekt anzeigen
Über diesen Button erreichen Sie, dass in der Karte das Ausgangsobjekt angezeigt wird. Bei dem Ausgangsobjekt handelt es sich um die Objekte, die zu dem entsprechende Straßeneintrag gehören.
Abstand messen
Mit Hilfe dieses Tools können Sie die Distanz zwischen zwei oder mehreren Punkten berechnen. Hierbei wird eine Linie gezeichnet, bei der die entsprechende Gesamtlänge angezeigt wird. Weitere Anweisungen zur Benutzung werden nach betätigen des Button angezeigt.
Fläche berechnen
Dieses Tool ermöglicht es Ihnen eine Fläche zu zeichnen und den Flächeninhalt in m² zu berechnen. Um ein Fläche zu erzeugen, müssen mindestens 3 Punkte gesetzt werden. Die Fläche wird durch den Klick auf den Ausgangspunkt (1. Punkt) geschlossen und der Flächeninhalt anschließend berechnet.