Julius-Reiber-Straße 9 Kasinostraße 45, 47 Schuldienerhaus
Julius-Reiber-Straße 9 Kasinostraße 45, 47 Dateil Fassade
Julius-Reiber-Straße 9 Kasinostraße 45, 47
Julius-Reiber-Straße 9 Kasinostraße 45, 47 Turnhalle
Julius-Reiber-Straße 9 Kasinostraße 45, 47 Dateil Fenster
Julius-Reiber-Straße 9 Kasinostraße 45, 47 Dateil Fassade
Julius-Reiber-Straße 9 Kasinostraße 45, 47 Dateil Fachwerk
Julius-Reiber-Straße 9 Kasinostraße 45, 47 Dateil Eingang
Julius-Reiber-Straße 9 Kasinostraße 45, 47 Dateil Eingang
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Darmstadt, Stadt
Darmstadt
Johannesviertel
  • Julius-Reiber-Straße 9
  • Kasinostraße 47
  • Kasinostraße 45
Flur: 3
Flurstück: 1336/1

Die Diesterwegschule, 1901-03 nach Entwürfen von Stadtbaurat Franz Frenay und Johann Kling an der Ecke Julius-Reiber-Straße und Kasinostraße errichtet, steht hinsichtlich Raumfassung und Platzbildung an städtebaulich exponierter Stelle. Der Gebäudekomplex umfaßt das Schulhauptgebäude entlang der Julius-Reiber-Straße, das ehemalige Schuldienerwohnhaus an der Kasinostraße und die hofseitige Turnhalle. Das symmetrisch gegliederte Schulhauptgebäude weist rasterartig mit Naturkratzputz ornamentierte Wandflächen mit einfachem Werksteindekor in rotem Sandstein auf. Der 5-achsige dominierende Mittelbau und die Gebäudeenden sind risalitartig vorgezogen. Betonung der Vertikalachse durch die Zusammenfassung der Obergeschosse mit flachen Riesenpilastern zwischen den Fenstern. Ausgeprägte Dachlandschaft und aufwendige Werksteinrahmung des Hauptportals mit skulptiertem Blattschmuck, Büsten, Wappen und Bekrönung.

Die Turnhalle, symmetrischer Baukörper mit Betonung der Mittelachse durch vorgelagerten turmartigen Eingangsbereich. Flacher eingeschossiger Vorbau mit bossiertem Sockel. Dachausformung und Fenster lehnen sich in ihrer Formensprache an das Schulhauptgebäude und an das Schuldienerwohnhaus an (Fenster mit Segmentbogenabschluß, Krüppelwalmdach und Turmandeutung).

Das Schuldienerwohnhaus, im ländlichen Villenstil gebaut, entspricht dem gründerzeitlichen kubischen Typus. Das zweieinhalbgeschossige Gebäude ruht auf einem Bossenmauerwerksockel. Die Dachzone ziert ein Schmuckfachwerk. Eine Hausecke ist als Turm angedeutet.


Als Kulturdenkmal nach § 2 Absatz 1 Hessisches Denkmalschutzgesetz aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.

Legende:

Kulturdenkmal nach § 2 Abs. 1 HDSchG
Kulturdenkmal (Gesamtanlage) nach § 2 Abs. 3 HDSchG
Kulturdenkmal (Grünfläche) nach §2 Abs. 1 oder § 2 Abs. 3 HDSchG
Kulturdenkmal (Wasserfläche) nach §2 Abs. 1 oder § 2 Abs. 3 HDSchG
Weitere Symbole für Kulturdenkmäler nach § 2 Abs. 1 HDSchG:
Wege-, Flur- und Friedhofskreuz, Grabstein
Jüdischer Friedhof
Kleindenkmal, Bildstock
Grenzstein
Keller bzw. unterirdisches Objekt
Baum
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